MESOP WATCH NEW: THE REST OF DOWNGOING WEST – Das Sanktionen-Schwert der USA ist stumpf geworden

NZZ  20 Oct 2021 – Das ist passiert: Die amerikanische Regierung von Präsident Joe Biden hat am Montag neue Richtlinien für das Verhängen von Wirtschaftssanktionen bekanntgemacht, welche zwei Hauptstossrichtungen enthalten. Zum einen sollen diese Strafmassnahmen wieder zurückhaltender und gezielter eingesetzt werden, zum anderen sollen Wege gefunden werden, wie Washington das Unterlaufen von Sanktionen, beispielsweise mit dem Gebrauch von Kryptowährungen, besser unterbinden kann. Zum Bericht
Darum ist es wichtig: Hintergrund ist, dass Wirtschaftssanktionen in den letzten Jahren zu einem immer beliebteren Instrument wurden, mit denen die USA Regierungen, Unternehmen oder Privatpersonen bestraften, die gegen internationales Recht oder gegen amerikanische Interessen verstiessen. Nach Ansicht der Biden-Regierung hat Amerika jedoch zu viele, zu schlecht gezielte und zu wenig durchdachte Wirtschaftssanktionen verhängt. Sie verlieren deswegen an Wirkung – und verkommen immer öfter zum rein symbolischen Akt.

 

 

MESOP MIDEAST Scoop: Jake Sullivan discussed Saudi-Israel normalization with MBS

Barak Ravid, author of from Tel Aviv 20-1-2021 – White House national security adviser Jake Sullivan raised normalization with Israel during his recent meeting with Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman, three U.S. and Arab sources tell Axios.

Why it matters: Saudi Arabia would be the biggest regional player to sign onto the “Abraham Accords” peace agreement with Israel, and such a major breakthrough would likely convince other Arab and Muslim countries to follow suit.

Behind the scenes: During the Sept. 27 meeting in Neom, a futuristic planned city on Saudi Arabia’s Red Sea coast, Sullivan raised the issue and bin Salman didn’t reject it out of hand, the sources say.

  • Instead, the Saudis said it would take time and gave Sullivan a list of steps that would have to be taken first.
  • Some of those points involved improvements in U.S.-Saudi bilateral relations, one American source said.

Between the lines: The Biden administration has distanced itself from the Saudis over the murder of Jamal Khashoggi and the kingdom’s broader human rights record.

  • Any Saudi move to normalize relations with Israel would most likely be part of a bigger deal that could include Israeli steps on the Palestinian issue and U.S. steps to restore relations with bin Salman, with whom President Biden has refused to engage directly.

The state of play: Saudi Foreign Minister Faisal Bin Farhan met Secretary of State Tony Blinken last Thursday in Washington, though neither country mentioned normalization with Israel in their public statements about the meeting.

  • Blinken and Sullivan did discuss expanding the Abraham Accords in their meetings last week with Israeli Foreign Minister Yair Lapid. A senior Israeli official briefed reporters after Lapid’s visit that at least one country would “definitely” sign onto the accords in the next year.
  • Senior Biden administration officials also told Jewish leaders in a conference call last Friday that the U.S. was “quietly” engaging several Arab and Muslim countries that might be open to normalization with Israel, one Jewish leader on the call told Axios.

What they’re saying: We are committed to continue building on the efforts of the last administration to expand the circle of countries with normalized relations with Israel in the years ahead,” Blinken said last Wednesday during his trilateral meeting in Washington with the foreign ministers of Israel and the United Arab Emirates.

  • In response to a request for comments, the White House pointed to similar comments Blinken made on the one-year anniversary of the Abraham Accords.

Flashback: The U.S. has been trying to get Saudi Arabia to gradually normalize relations with Israel for more than a decade.

  • In 2009, President Obama asked the late King Abdullah to take small normalization steps and give other Arab countries a green light to do so.
  • Obama hoped that would encourage Israel’s then-prime minister, Benjamin Netayahu, to make progress in the peace process with the Palestinians. But the Saudi king insisted the kingdom had already done its part by introducing the Arab Peace Initiative in 2002.
  • Flashback: That initiative stated that diplomatic normalization with Israel would be contingent on the formation of a Palestinian state. But the decisions of the UAE, Bahrain, Morocco and Sudan to normalize relations with Israel have diminished its relevance.

The Trump administration poured considerable effort into getting the Saudis to normalize relations with Israel, starting in 2017.

  • The crown prince showed openness to such a move, but his father King Salman insisted on maintaining Saudi Arabia’s traditional policy on the Israeli-Palestinian issue.
  • Still, Saudi Arabia supported the UAE’s decision to sign a peace treaty with Israel, and gave Bahrain a green light to join the Abraham Accords — even helping to facilitate the agreements by allowing flights between Israel and those Gulf countries to use their airspace.
  • Several Trump administration officials claim privately that that they would have sealed a deal with Saudi Arabia within a year if Trump had won a second term, and Jared Kushner urged Sullivan to push for a deal with the Saudis when they met during the transition.

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MESOP NEWS OPINION: Der Mythos des Einsamen-Wolf-Terrorismus

Wäre David Amess noch am Leben, wenn sich jemand zu Wort gemeldet hätte?VON AYAAN HIRSI ALI   Ayaan Hirsi Ali ist Kolumnistin bei UnHerd.

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MESOP WATCH OPINION: The myth of lone-wolf terrorism – Would David Amess still be alive if someone had spoken up?

BY AYAAN HIRSI ALI UnHerd columnist. She is also a research fellow at Stanford University’s Hoover Institution, Founder of the AHA Foundation, and host of The Ayaan Hirsi Ali Podcast. Her new book is Prey: Immigration, Islam, and the Erosion of Women’s Rights.October 20, 2021  weiterlesen / click to continue

MESOP WATCH: JULIAN REICHELT – DER LETZTE NON-KONFORMIST / ISRAELFREUND & PUTIN FEIND !

Liebe Leserinnen & Leser,

Gestern die Entlassung von Julian Reichelt als Bild-Chefredakteur. Der einzige Chef eines großen Mediums, der konsequent die Bundesregierung und vor allem auch deren Corona-Politik kritisierte, stolperte über Vorwürfe, die im Detail offenbar außer Eingeweihten niemandem bekannt sind. Unschuldsvermutung? War einmal. Transparenz? Längst vorbei. Der Vorgang hat in meinen Augen ein großes „Geschmäckle“, wie man in Süddeutschland sagt.

Der Blogger „Neverforgetniki“ schreibt zur Causa Reichelt:

„Giffey wird trotz Betrugs Bürgermeisterin.
Sarah-Lee Heinrich trotz Hetze im Internet Grüne-Jugend-Sprecherin.
Böhmermann trotz Menschenfeindlichkeit ZDF-Star.
Julian Reichelt hat einfach die “falsche” Gesinnung …”

Dem ist eigentlich wenig hinzuzufügen. Mich erinnert die Causa Reichelt daran, wie der Stasi-Aufklärer Hubertus Knabe aus seinem Amt als Direktor der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen regelrecht „herauszersetzt“ wurde (verzeihen Sie mir die Wortschöpfung). Ich wähle ausdrücklich das Wort „erinnert“, weil eben zu wenig bekannt ist über die Vorwürfe, um sie einzuordnen. Aber auch das würde zur Handschrift passen. Großreinemachen vor der Ampel? Das würde auch dem entsprechen, was ich in der Bundespressekonferenz erlebe. Aber dazu später mehr.
Der Blogger „Neverforgetniki“ hat noch einen weiteren Tweet zu Reichelt abgesetzt:

„Gestern wurde Julian Reichelt rausgeworfen.
Heute fordert die BILD mehr Zuwanderung.
Überraschung …”

Bei diesen Zeilen musste ich sofort an den Gastbeitrag von Sönke Paulsen auf meiner Seite denken, der genau dieser Theorie nachging:

Als ich das zweite Mal mit diesem Wochenbriefing beginnen wollte, erhielt ich von einem Leser den Hinweis auf einen neuen Telegram-Kanal mit dem Namen „Julian Reichelt official“. Dort wird auch auf mein Video und mein – natürlich symbolisches – „Job-Angebot“ an Reichelt reagiert. Ich war über die Aussagen dort hocherfreut und schrieb spontan einen Artikel darüber. Sofort kamen Rückmeldungen von meinen Lesern, es könnte ein Fake sein. Und leider muss ich den Lesern recht geben. Es handelte sich um eine Aktion von “Anonymus” – ganz im Stile von Jan Böhmermann vom ZDF. Mit Fakes, Fallen und Häme wird der politische Diskurs vergiftet. Oder ganze Regierungen gestürzt wie im Falle des Strache-Videos mit dem österreichischen Vize-Kanzler. Dass dabei belastende Stellen unterschlagen wurden, ist die Handschrift solcher Aktionen. Gott sei Dank habe ich so aufmerksame Leser und konnte so binnen kürzester Zeit den Artikel entsprechend umgestalten bzw. mit einem Warnhinweis versehen (nachzulesen hier).
Und Gott sei Dank habe ich ein unglaublich kompetentes und fleißiges Team: Eine Mitarbeiterin bewies detektivische Fähigkeiten und stellte schon lange vor der Enthüllung durch Anonymus fest, dass eine angebliche Sprachnachricht, die auf dem Kanal gegen 18.30 Uhr hochgeladen wurde, in Wirklichkeit aus einem alten Interview mit Reichelt stammt, das auf Youtube abrufbar ist. Damit haben wir den Betrug selbständig entlarvt und ihn auch gleich öffentlich gemacht.

In was für verrückten Zeiten wir doch leben! Wer spielt solche Spielchen? Ich kenne sie zwar aus Russland, wo das politische Klima nach Jahrzehnten KGB und Sozialismus völlig vergiftet und jedes Foul denkbar ist. Aber in Deutschland hatte ich immer noch ein gewisses Urvertrauen. Und ich muss ganz ehrlich sagen: Ich schäme mich hier nicht für meine Gutgläubigkeit! Ich will mir nicht ein so verdorbenes Denken aneignen wie die Leute hinter solchen Aktionen. Und ich freue mich, dass meine Gutgläubigkeit mit ausreichend Skepsis versehen ist, so dass ich binnen rund 30 Minuten einen entsprechenden Warnhinweis im Artikel platzierte. Offen und transparent.

Obwohl die Fallensteller Böses beabsichtigten, und sich jetzt mit ihren Brüdern im Geiste auf die Schenkel klopfen vor Häme,  haben sie doch Gutes bewirkt: Zum einen haben wir gezeigt, wie transparent wir mit Fehlern umgehen. Zum anderen haben sie uns allen eine Vorstellung davon vermittelt, was echte Solidarität unter kritischen Journalisten bewirken könnte: Wäre der Kanal echt, oder würde Reichelt so handeln, wie dort beschrieben – da könnte sich etwas sehr Kraftvolles entwickeln. Das zeigen die neuen, fast 50.000 Abonnenten während weniger Stunden. Die Menschen hungern förmlich nach kritischem, ehrlichem Journalismus. Umso trauriger, dass Reichelt selbst den ganzen Tag schwieg. Auch auf meine Mail-Nachfrage hin. Dabei hätte er dem Spiel leicht ein Ende bereiten können. So aber half er bei einer Steilvorlage für seine politischen Gegner mit. Bitter. Aber leider sehr häufig: Während die Kulturkämpfer des linksgrünlila Zeitgeists sich die Bälle zuspielen und jetzt schon den Kopf von Springer-Chef Döpfner fordern, weil er Parallelen zwischen Merkel-Deutschland und der DDR zog, sind die Kritiker des Zeitgeists in den Medien offenbar mehrheitlich zu sehr Individualisten, um sich gegenseitig zu unterstützen und Solidarität zu zeigen. Das ist besonders deshalb bitter, weil es in der Bevölkerung eben nicht so ist: Der Rückhalt und die Unterstützung, die man von sogenannten “einfachen” Menschen bekommt, sind überwältigend.

Boris Reitschuster

MESOP MIDEAST WATCH: ISRAELIS PRO NEMI EL HASSAN / NICHT SO DEUTSCHE ISRAELSOLIDARITÄT

Ralf Michaels

Oct 18“In Israel hätte man Journalisten, die ähnliche „Likes“ wie Frau El Hassan machen, nicht verfolgt. Israel sei nicht Ungarn oder Polen – und hoffentlich stehe auch die Bundesrepublik für die Meinungsfreiheit.”

 

18.10.2021, 15:08 Uhr

Stellungnahme zu Nemi El-Hassan “Nicht antisemitisch”

Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland, und Antisemitismusforscher Moshe Zimmermann plädieren für die Beschäftigung als Moderatorin

Ralf Michaels

Oct 18

‘„Anti Zionism is a duty“ werde auch von einem Teil der jüdischen Ultraorthodoxie vertreten. Der Kampf für Rechte der Palästinenser sei auf beiden Seiten der grünen Linie relevant,’nicht per se ein Aufruf zur Zerstörung [Israels], schon gar nicht ein antisemitischer Aufruf.’ 3/6

Ralf Michaels

Oct 18

“Ein Aufruf des „Jewish voice for Peace“

@jvplive

könne per definitionem nicht als antisemitisch bewertet werden, da die Organisation eine jüdische sei…. Eher umgekehrt: eine jüdische Organisation zu delegitimieren – dies wäre antisemitisch, urteilen Primor/Zimmermann.” 2/6

 

Ralf Michaels

“Es sei der Bundestagsbeschluss vom Mai 2019 über die BDS

 

Boycott, Divestment and Sanctions) als antisemitische Organisation gewesen, der entscheidend zur Verwirrung beim Thema Antisemitismus beigetragen habe. Eine Revision dieses Beschlusses wäre sehr zu empfehlen.” 4/6

Translate Tweet

Ralf Michaels

Oct 18

Replying to @MichaelsRalf

“Der „Bild“-Artikel… bringe nicht nur den Willen zur Einschränkung von Meinungsfreiheit zum Ausdruck, ‘sondern auch den Wunsch, eine Frau mit palästinensischem Hintergrund zu diskriminieren’.” 5/6

Ralf Michaels·

Oct 18

Avi Primor war israelischer Botschafter in Deutschland 1993-1999. Moshe Zimmermann ist Professor Emeritus und ehemaliger Direktor am Richard Koebner Minerva Center for German History an der Hebrew University.

 

VOLLTEXT www.mesop.de

MESOP NEWS “TIMES OF ISRAEL DEBATE” – PM: YIGAL AMIR, NOT THE RIGHT OR RELIGIOUS, MURDERED RABIN

Lapid: Rabin assassin’s ‘ideological heirs’ are serving in Knesset today

At parliament memorial for slain PM, FM swipes at Netanyahu, who brokered the deal that made a Kahanist an MK; opposition chair responds that left is abusing Rabin’s memory

By TOI STAFF18 October 2021,

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MESOP MIDEAST WATCH :Kurdistan’s Weekly Brief, October 19, 2021 

A weekly brief of events occurred in the Kurdistan regions of Iran, Iraq, Syria +Turkey.

Iraq

Iraq’s Independent High Electoral Commission (IHEC) finally announced the preliminary results of the nation’s October 10 parliamentary elections. The election’s official turnout rate was 43 percent,

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MESOP MIDEAST WATCH: Who will form Iraq’s next government?

No name has yet emerged as a replacement for Mustafa al-Kadhemi.

AFP  – 19.10.2021 – Iraq’s October 10 elections reinforced the parliamentary strength of mercurial Shiite preacher Moqtada Sadr and saw a sharp decline in that of his adversaries, the pro-Iran Hashed al-Shaabi alliance, according to preliminary results.

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MESOP NEWS : DER ABWASCHBARE HERR JENS SPAHN – Kandidiert er – fällt Lockdown!

19-10-2021 DIE WELT : Seine Sätze fielen hinter verschlossenen Türen. In einer Sitzung mit seinen Ministerkollegen aus den Ländern – einer Runde, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Doch die Sätze des Bundesgesundheitsministers gelangten kurz darauf nach draußen. Und sie offenbarten, welche Spuren das Pandemie-Krisenmanagement bei manchem Politiker hinterlässt. Wie das Regieren per Verordnung und am Parlament vorbei seit nunmehr eineinhalb Jahren für manchen die Selbstwahrnehmung aus dem Lot gebracht hat und den Respekt vor den Grenzen der eigenen Macht bröckeln lässt.

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