THEO VAN GOGH: HOME SWEET HOME – GLOBALISMUS NUR NOCH SELEKTIV FÜR REICHE LÄNDER (UKRAINE IST NUR DIE INITIALZÜNDUNG)

Polarisierung : Das Ende der Globalisierung, wie wir sie kennen

Lange wurde darüber geredet, jetzt geht es los: Unternehmen schränken ihr internationales Geschäft ein. Der Rückzug aus China beginnt schon. Patrick Bernau FAZ  27.5.2022

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THEO VAN GOGH BIOGRAPHY: DAS SELENSKIJ SIMULAKRUM – Der wirkliche Selenskij: vom prominenten Populisten zum unpopulären Neoliberalen / Eine Anatomie

  • Natylie Baldwin Mai 25, 2022 GRAYZONE

Die ukrainische Wissenschaftlerin Olga Baysha schildert, wie Wolodymyr Selenskij eine weithin abgelehnte neoliberale Politik verfolgte, wie er Rivalen unterdrückte und wie sein Handeln den aktuellen Krieg mit Russland beförderte.

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THEO VAN GOGH ESSAY : LEO TROTSKY ON FASCISM (FOREIGN AFFAIRS)

When Leon Trotsky wrote for Foreign Affairs in 1934, he was living in exile, having been driven from the Soviet Union after Joseph Stalin took control. In Europe, Mussolini had been in power in Italy for more than a decade, Adolf Hitler had become chancellor of Germany the year before, and the whole continent—as well as the United States—was suffering the effects of a severe economic depression.

 

In his essay “Nationalism and Economic Life,” Trotsky described an interwar Europe trapped by inward-looking capitalist systems that had failed to keep pace with the demands of a global economy. It was a short road from economic nationalism to fascism, he argued, and fascism would lead to “nothing except ruin.” Although Trotsky would not live long past the outbreak of World War II—he was murdered in Mexico in 1940—the warning in his essay foreshadowed the devastation to come: the violence of the early twentieth century would “seem only an idyllic overture compared to the music of hell that is impending.”

 

— Daniel Kurtz-Phelan, Editor

 

 

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THEO VAN GOGH OPINION: GEGENWIND- Elon Musk droht mit Meinungsfreiheit

Thomas M. Eppinger  Mai 28 – GEGENWIND

Die Aufregung um den Twitter-Kauf von Elon Musk ist einem Denkfehler geschuldet: Dass Unternehmertum und Meinungsfreiheit Widersprüche sind.

on Musk hat Twitter gekauft. Die Twitteria tobt. Hat der Tesla-Gründer etwa gedroht, die Accounts von Joe Biden, Sarah Wagenknecht oder gar von Armin Wolf zu sperren? Viel schlimmer. Er verlangt doch tatsächlich mehr Redefreiheit auf Twitter. Also weniger Sperren, weniger Zensur. Sein Programm beschreibt er in zwei Tweets:

  1. „Unter Redefreiheit verstehe ich einfach das, was dem Gesetz entspricht. Ich bin gegen eine Zensur, die weit über das Gesetz hinausgeht. Wenn die Menschen weniger Redefreiheit wollen, werden sie von der Regierung verlangen, entsprechende Gesetze zu erlassen. Wenn man also über das Gesetz hinausgeht, ist das gegen den Willen des Volkes.“
  2. „Ich hoffe, dass selbst meine schlimmsten Kritiker auf Twitter bleiben, denn das ist, was Redefreiheit bedeutet.“

Die linksliberale Twitter-Community zeigt sich ob solcher Zumutungen empört. Manche kündigen ihren Abgang an, andere fordern, Musk zu enteignen und ein paar kluge Köpfe fordern eine öffentlich-rechtliche Alternative europäischer oder österreichischer Provenienz.

Letzteres scheint mir eine besonders gute Idee zu sein, zeichnet sich doch gerade Österreich durch höchste staatliche Digitalkompetenz aus. Die User könnten sich dann vermutlich für TwÖtter bequem beim Gemeindeamt registrieren lassen, unter Mitnahme eines gültigen Reisepasses und eines aktuellen Passfotos versteht sich.

Kampf um Meinungshoheit

Im Ernst jetzt. So manche Wortspende rüttelt an den Grundfesten unserer Gesellschaft. „Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.“ Der meistzitierte Satz zur Meinungsfreiheit ist zwar nicht von Voltaire (er stammt aus Evelyn Beatrice Halls Buch The Friends of Voltaire von 1906), dafür trifft er das Wesen der Meinungsfreiheit. Das Recht, die eigene Meinung zu äußern, wiegt sehr viel schwerer als der Wunsch, nicht von abweichenden Meinungen belästigt zu werden. Meinungen muss man auch dann ertragen, wenn man nicht gleich sein Leben für sie geben würde.

Das Recht, die eigene Meinung zu äußern, wiegt sehr viel schwerer als der Wunsch, nicht von abweichenden Meinungen belästigt zu werden.

Ja, es gibt in den Social Media ein Überangebot an Grässlichkeiten und Dummheiten jeder Art. Doch die Grenzen des Erlaubten setzt ausschließlich der Gesetzgeber, und Urteile fällen unabhängige Gerichte. Erst recht, wenn es um ein so elementares Grundrecht wie die Redefreiheit geht. Was im wirklichen Leben strafbar ist, soll es auch im Internet sein und nicht veröffentlicht werden dürfen.

Das Urteil über zulässige und unzulässige Meinungen an die Betreiber der Plattformen zu delegieren, ist jedoch nichts anderes als die Privatisierung einer der ureigensten Staatsaufgaben. Dass ausgerechnet Linke, für die Privatisierungen sonst pures Teufelswerk sind, genau darauf beharren, zeugt von einer gewissen kognitiven Dissonanz. Und von der Entschlossenheit, die Meinungsfreiheit für die Verteidigung der eigenen Meinungshoheit zu opfern. Vielleicht sollten wir an einem verregneten Wochenende einmal auf Twitter darüber diskutieren, ob „linksliberal“ nicht ein Widerspruch in sich ist.

Die Kolumne GEGENWIND erscheint 14-tägig in DER PRAGMATICUS.

 

THEO VAN GOGH NEWS: FREUND JEAN LUC GODARD IN CANNES ZUM UKRAINE DARSTELLER ZELENSKY

 

 GERMAN TEXT FOLLOWS FRENCH

Jean Luc Godard zu Cannes „26.5.22

L’intervention de Zelensky au festival cannois va de soi si vous regardez ça sous l’angle de ce qu’on appelle « la mise en scène » : un mauvais acteur, un comédien professionnel, sous l’œil d’autres professionnels de leurs propres professions.

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THEO VAN GOGH PERSPEKTIVEN : THE DELUGE! Über die bevorstehende finale globale Krise / Nur die Reichsten überleben

  1. Mai 2022 Über die bevorstehende globale Krise

Das Handelsblatt berichtet in seiner heutigen Ausgabe über die Bewertungen von Experten, die eine globale Wirtschaftskrise für wahrscheinlich halten. Eine Reihe konvergierender Faktoren führe dazu, dass ein “perfekter Sturm” aufziehe. Insbesondere Deutschland befinde sich im “Zentrum des geopolitischen Sturms”. Es müsse mit größeren Verwerfungen gerechnet werden.

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MESOP MIDEAST WATCH Top of the Agenda – Blinken Details U.S. Strategy Toward China

28.5.22 U.S. Secretary of State Antony Blinken laid out (CNN) the Joe Biden administration’s strategy toward China in a speech yesterday (State Dept.), calling Beijing “the most serious long-term threat to the international order.” Blinken said Washington is determined to avoid a conflict or new Cold War with China.

The U.S. approach—called “invest, align, compete”—hinges on efforts to invest in domestic sources of strength, align with allies and partners, and compete with China on issues such as technological innovation. Blinken reiterated that the U.S. strategy toward Taiwan is unchanged, and that Washington seeks to engage and cooperate with China where possible, especially on climate change. Officials said President Biden could hold a phone call (Politico) with Chinese President Xi Jinping within weeks.

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THEO VAN GOGH WATCH: MEMRI TV Clip No. 9587 – Chinese Political Scientist Ilham Li: Taiwan Independence Will Set Off China’s Military Option: China Will Not Be The First To Shoot, Use Nuclear Weapons

 

Chinese political scientist Ilham Li said in a May 23, 2022 interview on Alghad TV (Egypt) that Taiwan is an inseparable part of China and that American military intervention would have “very negative consequences” across the world.

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THEO VAN GOGH WATCH: Ukraine: Auf welchen Auslandskonten landen die Milliardenhilfen des Westens?

Von David Berger  28.5.22  Nach antiken Maßstäben wäre er kurz davor zum Halbgott ernannt zu werden. – Allein mit Artikeln unter den Schlagzeilen „Gott heißt nicht Selenskyj“, „Selenskyjs Pläne für Russland nach dem Krieg wäre eine Art Versailler Vertag“ oder „Selenskyj hat in der Ukraine praktisch alle Oppositions-Parteien verboten“ hebt sich die Berichterstattung der „Weltwoche“ überdeutlich von allen anderen großen deutschsprachigen Medien ab.

Selbstherrliche Brutalität und Korruptheit

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THEO VAN GOGH NEU: Filmfestival &Ukrainekrieg- Die Verteidiger russischer Kultur in Cannes

Nikolai Klimeniouk FAZ 28.5.2022 – Beim Festival von Cannes traten auch die Verteidiger der vermeintlich von allen Seiten bedrohten russischen Kultur auf. Der Regisseur Kirill Serebrennikow meinte sogar, den Milliardär Roman Abramowitsch rehabilitieren zu müssen.

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