MESOPOTAMIA NEWS : DER GROSSE FRANKFURTER SPD OB FELDMANN SKANDAL & DIE  AWO (Wie man Geld mit Migranten macht)

 

Büros und Wohnungen : Staatsanwaltschaft durchsucht Frankfurter Awo-Zentrale

  • Von Katharina Iskandar und Matthias Trautsch –  FAZ – 14.01.2020  – In der Affäre um die Frankfurter Arbeiterwohlfahrt hat die Staatsanwaltschaft am Dienstagmorgen die Durchsuchung der Zentrale des Frankfurter Kreisverbandes angeordnet. Im Skandal um mutmaßlich illegale Tätigkeiten in der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo) durchsucht die Staatsanwaltschaft seit dem Morgen die Geschäftsräume des Vereins. Wie eine Sprecherin mitteilte, steht die Razzia im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Verantwortliche der Kreisverbände Frankfurt und Wiesbaden. Durchsucht werden nicht nur Büros, sondern auch Wohnungen und Häuser der Beschuldigten. Insgesamt handelt es sich um 14 Objekte in Frankfurt, Wiesbaden, Berlin, Bad Schwalbach und Schöneck. An dem Einsatz beteiligt sind 84 Beamte der Staatsanwaltschaft sowie diverser Polizeipräsidien und des Landeskriminalamts Berlin.

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MESOPOTAMIA NEWS : DIE FRANKFURTER SPD OB FELDMANN AFFAIRE – Awo-Affäre : Chefaufklärer mit Kampfnamen

Von Tobias Rösmann  FAZ -Aktualisiert am 13.01.2020-17:52

In der Frankfurter Awo-Affäre ist FDP-Politiker Yanki Pürsün zum wichtigsten politischen Ermittler geworden. Der zurückhaltende Mann hat viele Quellen. Für ihn ist der Fall noch längst nicht erledigt.

Yanki Pürsün hat jetzt einen Kampfnamen: „Awo-Yanki“. So wurde der FDP-Politiker beim Dreikönigstreffen vergangene Woche vom eigenen Parteivorsitzenden genannt. Gejohle im Saal. Pürsün lächelte verlegen. Der 47 Jahre alte Stadtverordnete, der seit 2018 auch im Wiesbadener Landtag sitzt, ist kein Mann für laute Töne und große Auftritte, sondern einer für ruhige Worte und beharrliche Recherche. So hat sich Pürsün – groß, Brille, schlaksiger Gang – in den vergangenen Monaten durch Aktenberge und soziale Medien gefressen, hat Informanten getroffen und ist anonymen Hinweisen nachgegangen. Sein Ziel: die Machenschaften und Netzwerke der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo) und die Rolle von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) darin zu verstehen und aufzuklären. Pürsün ist sich sicher: „Das ist noch lange nicht erledigt.“

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MESOPOTAMIA NEWS : DIE EU CHEFIN / LÜGEN DAS SICH DIE BALKEN BIEGEN !

Berater-Affäre Von der Leyen löschte alle SMS auf ihrem Diensthandy

In der Affäre um das Diensthandy von Ursula von der Leyen tauchen neue Merkwürdigkeiten auf. Laut Recherchen des Ministeriums löschte die EU-Kommissionschefin auf einem früheren Diensttelefon alle SMS, bevor sie es zurückgab.

Von Sven Becker und Matthias Gebauer  DER SPIEGEL  13.01.2020, 20:33 Uhr – Ursula von der Leyen: Keine relevanten SMS auf dem Telefon?

Eigentlich sollte der Montag ein guter Tag für Ursula von der Leyen werden. Vor dem Europäischen Gerichtshof traten die zwölf Kommissarinnen und ihre 15 männlichen Kollegen brav an und legten ihren Amtseid ab. Kommissionschefin von der Leyen sprach anschließend von der großen Verantwortung, die sie und ihre Mitstreiter übernommen hätten. Nun gehe es darum, das Vertrauen der Bürger für die EU-Politik zu gewinnen.

In Berlin wurden fast zeitgleich Informationen bekannt, die für die frühere Verteidigungsministerin noch unangenehm werden könnten.

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MESOPOTAMIA NEWS EXTRA/SIGNALS : BARBARIC ACTS OF VIOLENCE AND GENOCIDE AGAINST CHRISTIANS IN CONGO

13 January 2020 THE NEW HUMANITARIAN – Congo killings may be crimes against humanity: UN report

‘The barbarity reflects the desire of the attackers to inflict lasting trauma to the Hema communities and to force them to flee and not return to their villages.’

Philip Kleinfeld – Journalist covering conflict and humanitarian crises in Central Africa and the Sahel – London  – Bleak conditions await displaced people at an IDP camp in Bunia, capital of Ituri province.

Killings and rapes committed by armed militias in the Democratic Republic of Congo’s northeastern Ituri province could constitute war crimes and crimes against humanity, according to a new report from the UN’s Joint Human Rights Office.Based on several fact-finding missions, the report published last week found that at least 701 people have been killed since December 2017 by perpetrators drawn largely from the region’s Lendu community. Most of the victims were ethnic Hema.

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MESOP MIDEAST WATCH :  KEIN NAHÖSTLICHER FRÜHLING IN SICHT !

Der Nahe Osten steuert auf eine Stunde null zu

Stand: 12.01.2020 | Lesedauer: 7 Minuten – DIE WELT – Von Zafer Senocak

Fast alle bedeutenden Staaten der Welt sind in der Region engagiert, aber die Jahrzehnte alten Konflikte gehen unverändert weiter. Es könnte sich rächen, dass wir in Europa nach wie vor denken, der Zustand in den Ländern des Nahen Ostens ginge uns nichts an.

Es ist schon grotesk: Die Tötung eines iranischen Milizgenerals hat fast die ganze Welt aufhorchen lassen, als stünde eine Zeitenwende bevor. Dabei sind im Nahen Osten zumindest in den letzten zwei Jahrzehnten Mord und Totschlag an der Tagesordnung, in Syrien herrscht ein blutiger Bürgerkrieg, der Irak ist kein funktionierender Staat mehr, in Ägypten ist ein Putschgeneral an der Macht, und die türkische Demokratie ist inzwischen schwer beschädigt.

Was ist los in dieser Weltgegend?

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MESOPOTAMIA NEW „MUST READ!“Brief eines GEZ-Zahlers an Tom Buhrow / Von Carl Christian Jancke, Gastautor achgut / 10.01.2020 /

An den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften der Rundfunkanstalten in Deutschland, Herrn Tom Buhrow, vom 07. Januar 2020:

Sehr geehrter Herr Buhrow,

Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem letzten Urteil erstmals inhaltliche Kriterien für die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks festgelegt, die die Erhebung des Rundfunkbeitrags rechtfertigen. Offensichtlich erfüllen der von Ihnen geführte WDR, die anderen ARD-Rundfunkanstalten, das ZDF und DeutschlandRadio diese Maßstäbe nicht. Die Affäre um den WDR Kinderchor Dortmund sind für viele Beitragszahler der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

  1. Bundesverfassungsgerichtsurteil vom 18. Juli 2018 Absatz 80/81:

„Angesichts dieser Entwicklung wächst die Bedeutung der dem beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk obliegenden Aufgabe, durch authentische, sorgfältig recherchierte Informationen, die Fakten und Meinungen auseinanderhalten, die Wirklichkeit nicht verzerrt darzustellen und das Sensationelle nicht in den Vordergrund zu rücken, vielmehr ein vielfaltssicherndes und Orientierungshilfe bietendes Gegengewicht zu bilden.“

Und Absatz 81 führt aus:

„(2) In der Möglichkeit, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in dieser Funktion zu nutzen, liegt der die Erhebung des Rundfunkbeitrags rechtfertigende individuelle Vorteil.“

Ich kann nach eingehender Prüfung Ihres Programmangebotes einen solchen Vorteil nicht erkennen.

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MESOPOTAMIA NEWS INTEL : The Internal Structure of Harakat Nour al-Din al-Zinki

by Aymenn Jawad Al-Tamimi  • 

It is one thing to list the name of a Syrian rebel faction, describe its flag, note some of its superficial political rhetoric and give an estimate of the number of fighters, but quite another to describe the composition and internal structure of that faction. Exploring the latter issues would do much more to tell us about who exactly are the rebel factions and how they function. Regrettably, much ostensible research on the rebel factions has frankly been abysmal. For example, as American researcher Alexander McKeever commented, a lot of “pro-opp[osition] analysis of these groups rarely went beyond collecting their logos and checking to see how much green was included.” On the other side, the obsession has been to label rebel groups as “jihadist” (a term applied far too carelessly without consideration as to its actual meaning).

In part, I hope to rectify this deficiency through publishing some exclusive documents from Harakat Nour al-Din al-Zinki (“The Nour al-Din al-Zinki Movement”), which used to be one of the main rebel factions in northwest Syria, controlling territory in the west Aleppo countryside region to which it was indigenous. The group was then dissolved last year following its expulsion from its areas by Hay’at Tahrir al-Sham, of which Harakat Nour al-Din al-Zinki had once been a part. Readers will remember that I recently published a lengthy interview with Sheikh Tawfiq Shihab al-Din, who led Harakat Nour al-Din al-Zinki.In this post, I will publish the internal structure of the group kindly provided to me in an exclusive document sent by Sheikh Tawfiq, together with my translation of the document in full. I derive two broad conclusions from the document. First, while it has become fashionable to point out how the Islamic State supposedly had a sophisticated and effective bureaucracy as though it were unique in this regard, the document shows that Harakat Nour al-Din al-Zinki had a well-developed administrative structure reflecting its level of influence and control in west Aleppo countryside. Second, the document illustrates that the faction was very much centred around Sheikh Tawfiq in his role as the leader of Harakat Nour al-Din al-Zinki. This point had been made as far back as 2017 by Syria Conflict Monitor (one of the few to have provided some insight into various rebel factions and how they have functioned on the ground).

Hopefully in subsequent posts functions of individual departments can be described. For now though, here is the document on Harakat Nour al-Din al-Zinki’s internal structure.

MESOPOTAMIA NEWS : NEVER TRUST JOE BIDEN !Biden Supported Presidential Authority for Unannounced Strikes on Terrorists in 2007

‘You don’t announce it.… Do it, just do it’

Collin Anderson – January 10, 2020 1:00 PM

Democratic presidential frontrunner Joe Biden fully endorsed a president’s unilateral authority to conduct strikes on terrorists without any public notification in a 2007 interview, a position he has disavowed in the wake of President Donald Trump’s killing of Iranian terror leader Qassem Soleimani.

Biden told Charlie Rose on Aug. 9, 2007, that the United States would be justified in conducting a raid on Pakistani soil to kill 9/11 mastermind Osama bin Laden, adding that Pakistan would “forfeit their sovereignty” by harboring the terrorist. He said the president should act immediately if the military is able to strike.

“Absolutely positively, but you don’t announce it.… Do it, just do it,” Biden said of a hypothetical raid.

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MESOPOTAMIA NEWS : F.A.Z. – Awo-Skandal – SPD-OB FELDMANN FRANKFURT

 09.01.2020-19:40 Maulkorb für Awo-Mitarbeiter: Droht Feldmann neuer Ärger?

Der Awo-Skandal nimmt offenbar eine neue Wendung: So sollen Mitarbeiter einen Maulkorb zum Thema Frau Feldmann bekommen haben. Die Rede ist von einer klaren „Order vom Römer“. Das und was sonst noch wichtig ist, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.

In der Affäre um die Bezahlung der Ehefrau des Frankfurter Oberbürgermeisters hat es nämlich angeblich eine „klare Order vom Römer“ an die Arbeiterwohlfahrt gegeben, wie aus dem Protokoll einer Awo-Betriebsversammlung hervorgeht, das der F.A.Z. vorliegt und über das sie heute berichtet. Auf der Sitzung Anfang Dezember rechtfertigte sich der damalige Geschäftsführer demnach vor den Mitarbeitern für die Kommunikationsstrategie im Awo-Finanzskandal damit, Informationen über das Beschäftigungsverhältnis von Frau Feldmann auf Anweisung aus dem Rathaus nicht herausgegeben zu haben.

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MESOPOTAMIA NEWS : ZUR arte TV SENDUNG – DIE SKLAVEREI SEI EINE EURPOPÄISCHE ERFINDUNG

A. Moore, 2.6.2014, AtlantaBlackStar.com
aus dem Englischen von Daniel Heiniger

slave arab

Die Zahl der versklavten Menschen

Die Zahl der von Muslimen versklavten Menschen ist ein heiß diskutiertes Thema, besonders wenn man die Millionen Afrikaner betrachtet, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden.

Einige Historiker schätzen, dass zwischen 650 und 1900 n. Chr. 10 bis 20 Millionen Menschen von arabischen Sklavenhändlern versklavt wurden. Andere glauben, dass allein über 20 Millionen versklavte Afrikaner allein über die Trans-Sahara-Route in die islamische Welt geliefert wurden. Dr. John Alembellah Azumah schätzt in seinem 2001 erschienenen Buch “The Legacy of Arab-Islam in Africa”, dass über 80 Millionen weitere Schwarze auf dieser Route starben.

castrated african guarding harem in tunis

Arabische Sklavenhändler praktizierten genetische Kriegsführung

Der arabische Sklavenhandel drehte sich typischerweise um den Verkauf von kastrierten männlichen Sklaven. Schwarzen Jungen im Alter von 8 bis 12 Jahren wurden Hodensack und Penis komplett amputiert, um ihre Fortpflanzung zu verhindern. Etwa sechs von 10 Jungen verbluteten einigen Quellen zufolge während der Prozedur, aber der hohe Preis, den Eunuchen auf dem Markt einbrachten, machte die Praxis profitabel.

Einige Männer wurden kastriert, um als Eunuchen im häuslichen Dienst zu arbeiten, und die Praxis der Kastration männlicher Sklaven war nicht nur auf schwarze Männer beschränkt. “Der Kalif in Bagdad zu Beginn des 10. Jahrhunderts hatte 7.000 schwarze und 4.000 weiße Eunuchen in seinem Palast”, schreibt der Autor Ronald Segal in seinem Buch aus dem Jahr 2002 “Islam’s Black Slaves: Die andere schwarze Diaspora”.

 

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Arabischer Sklavenhandel inspirierte arabischen Rassismus gegenüber Schwarzen

Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass Araber keine rassische Klassifizierung ist; ein Araber ist fast wie ein Amerikaner, da Menschen, die heute als Araber klassifiziert werden, kaukasisch (weiße Menschen), asiatisch oder sogar arabisierte Afrikaner sein können. Am Anfang gab es ein gewisses Maß an gegenseitigem Respekt zwischen den Schwarzen und den hellhäutigeren Arabern. Doch mit dem Islam und der Nachfrage nach versklavten Schwarzen wuchs auch der Rassismus gegenüber Afrikanern.

Als sich eine beiläufige Assoziation von schwarzer Haut und Sklaven etablierte, begann sich die rassistische Einstellung gegenüber Schwarzen in der arabischen Sprache und Literatur zu manifestieren. Das Wort für Sklaven — Abid — wurde zu einem umgangssprachlichen Begriff für Afrikaner. Andere Wörter, wie z.B. Haratin, drücken die soziale Unterlegenheit der Afrikaner aus.

 

arabs enslaving african women as concubines

Arabische Sklavenhändler zielten auf Frauen für Vergewaltigung

Der ostarabische Sklavenhandel handelte primär mit afrikanischen Frauen, wobei ein Verhältnis von zwei Frauen auf jeden Mann gehalten wurde. Diese Frauen und jungen Mädchen wurden von Arabern und anderen Asiaten als Konkubinen und Mägde benutzt.

Ein muslimischer Sklavenhalter hatte per Gesetz Anspruch auf den sexuellen Genuss seiner Sklavinnen. Die afrikanischen Frauen füllten die Harems der reichen Araber und gebaren ihnen eine Schar von Kindern.

Dieser Missbrauch afrikanischer Frauen sollte fast 1.200 Jahre andauern.

 

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Der arabische Sklavenhandel leitete den europäischen Sklavenhandel ein

Der arabische Sklavenhandel im 19. Jahrhundert war wirtschaftlich mit dem europäischen Handel mit Afrikanern verbunden. Der transatlantische Sklavenhandel eröffnete neue Möglichkeiten der Ausbeutung und schickte die arabischen Sklavenhändler in den Overdrive.

Die Portugiesen (an der Suaheli-Küste) profitierten direkt und waren für einen Boom des arabischen Handels verantwortlich. Währenddessen fanden die Portugiesen an der westafrikanischen Küste muslimische Händler, die entlang der afrikanischen Küste bis zur Bucht von Benin verschanzt waren. Diese europäischen Sklavenhändler fanden heraus, dass sie beträchtliche Mengen an Gold verdienen konnten, indem sie versklavte Afrikaner entlang der Atlantikküste von einem Handelsposten zum anderen transportierten.

 

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Der arabische Sklavenhandel löste eine der größten Sklavenrebellionen der Geschichte aus

Der Zanj-Aufstand fand in der Nähe der Stadt Basra, im heutigen Südirak gelegen, über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren statt (869–883 n. Chr.). Es wird angenommen, dass an dem Aufstand versklavte Afrikaner (Zanj) beteiligt waren, die ursprünglich in der afrikanischen Region der Großen Seen und aus Gebieten weiter südlich in Ostafrika gefangen genommen worden waren.

Die basranischen Landbesitzer hatten mehrere tausend ostafrikanische Zanjer in den Südirak gebracht, um die Salzsümpfe im Osten trockenzulegen. Die Grundbesitzer zwangen die Zanj, die im Allgemeinen kein Arabisch sprachen, zu schwerer Sklavenarbeit und versorgten sie nur mit einem minimalen Lebensunterhalt. Die harte Behandlung löste einen Aufstand aus, an dem über 500.000 versklavte und freie Männer teilnahmen, die aus dem gesamten muslimischen Reich importiert worden waren.

 

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Arabische Sklavenhalter vermieden es, Schwarzen den Islam zu lehren, um ihre Versklavung zu rechtfertigen

Einigen Historikern zufolge verbot der Islam die Versklavung frei geborener Muslime, so dass es nicht im Interesse der arabischen Sklavenhändler lag, versklavte Afrikaner zu ihrer Religion zu bekehren. Da die Bekehrung versklavter Afrikaner zum Islam ihnen mehr Rechte einräumen und das potenzielle Versklavungsreservoir an Menschen reduzieren würde, zeigten die Propagatoren des Islam oft eine vorsichtige Haltung gegenüber der Bekehrung von Afrikanern.

Dennoch, wenn ein Afrikaner zum Islam konvertierte, wurde ihm weder Freiheit garantiert, noch gewährte das ihren Kindern Freiheit. Nur Kinder von Sklaven oder nicht-muslimischen Kriegsgefangenen konnten Sklaven werden, niemals ein frei geborener Muslim.

 

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Der Zeitraum

Der arabische Sklavenhandel war der am längsten, aber am wenigsten diskutierte der beiden großen Sklavenhandelsgeschäfte. Er begann im siebten Jahrhundert, als Araber und andere Asiaten unter dem Banner des Islam nach Nord- und Ostafrika strömten. Der arabische Handel mit Schwarzen in Südostafrika geht dem europäischen transatlantischen Sklavenhandel um 700 Jahre voraus. Einige Gelehrte sagen, dass der arabische Sklavenhandel in der einen oder anderen Form bis in die 1960er Jahre anhielt, doch wurde die Sklaverei in Mauretanien erst im August 2007 kriminalisiert.

 

Antar ibn shaddad

Der arabische Sklavenhandel ermöglichte mehr Aufwärtsmobilität als der europäische Sklavenhandel

Aufwärtsmobilität war in den Reihen der arabischen Sklaven keine Seltenheit. Tariq ibn Ziyad — der Spanien eroberte und nach dem Gibraltar benannt wurde — war ein Sklave des Emirs der Ifriqiya, Musa bin Nusayr, der ihm seine Freiheit schenkte und ihn zum General seiner Armee ernannte.

Der Sohn einer versklavten äthiopischen Mutter, Antarah ibn Shaddād, auch Antar genannt, war ein afro-arabischer Mann, der ursprünglich in die Sklaverei geboren wurde. Er wurde schließlich ein bekannter Dichter und Krieger. Extrem mutig im Kampf, haben Historiker ihn als “Vater des Rittertums … [und] des Rittertums” und “König der Helden” bezeichnet.

Diese Art der Aufwärtsmobilität kam im europäischen Sklavensystem nicht vor.

 

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Arabischer Sklavenhandel nicht auf Afrika oder schwarze Hautfarbe beschränkt

Einer der größten Unterschiede zwischen dem arabischen Sklavenhandel und der europäischen Sklaverei war, dass die Araber Sklaven aller Rassengruppen anzogen. Während des achten und neunten Jahrhunderts des Fatimidenkalifats waren die meisten Sklaven Europäer (Saqaliba genannt), die an den europäischen Küsten und während der Kriege gefangen genommen wurden.

Abgesehen von denen afrikanischer Herkunft wurden Menschen aus den verschiedensten Regionen in die arabische Sklaverei gezwungen, darunter Menschen aus dem Mittelmeerraum, Perser, Menschen aus den Bergregionen des Kaukasus (wie Georgien, Armenien und Tscherkasien) und Teilen Zentralasiens und Skandinaviens, Engländer, Holländer und Iren sowie Berber aus Nordafri

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