THEO VAN GOGH „EIN WENIG PARIS IN DEUTSCHLAND“: Über 152.000 Sachsen verweigern Rundfunkgebühr / Bei 152000 muss auf Erzwingungshaft á WDR verzichtet werden

In Sachsen weigerten sich im vergangenen Jahr 144.390 Haushalte und knapp 8.000 Unternehmen, die Zwangsabgabe an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu leisten.

Sachsens Staatskanzlei enthüllt die Anzahl jener, die sich 2022 geweigert haben, die Zwangsabgabe an den Staatsfunk zu bezahlen: 144. 390 Haushalte und 7.845 Unternehmen – insgesamt also 152.235 – sollen es sein. Mutmaßlich ist die Dunkelziffer noch höher. Und alle befinden sie sich bereits in der höchsten Mahnstufe. Bei insgesamt 49.456 säumigen Beitragszahlern hatte der MDR sogar eine Vollstreckung beim Gerichtsvollzieher beantragt. Wie viele Einnahmen dem MDR durch die fehlenden Rundfunkbeiträge entgangen sind, konnte ein Sender-Sprecher indes nicht beziffern.

Kurz nachgerechnet: Bei 152.000 Haushalten dürften etwa 2,8 Millionen Euro monatlich in der Zwangsbeitragskasse fehlen. Mindestens! Ausgehend davon, dass die Nichtzahler, die sich ja in der höchsten Mahnstufe befinden, mehrere Monate nicht bezahlt haben – muss dem öffentlich-rechtlichen Selbstbedienungsladen im Freistaat weitaus mehr Kohle durch die gierigen Lappen gegangen sein.

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