MESOPOTAMIA NEWS: KURZE HISTORIE VON SOPHE & HANS SCHOLL / Zwei Mitglieder der Identitären Jugend Deutscher Nation

Beide jahrelage feste Mitglieder der Bündischen (identitären) Jugend, Deutschtreu und national gesonnen bis zuletzt, gerade auch angesichts des Hitler-Faschismus.

Hans Scholl zitierte sich rechtfertigend vor dem nazistischen Gericht aus Fichtes „Reden an die deutsche Nation“: Die Reden versuchen, ein Nationalgefühl zu wecken, und zielen auf die Gründung eines deutschen Nationalstaates, der die Nachfolge des erloschenen Heiligen Römischen Reiches antreten und sich von der französischen Herrschaft emanzipieren sollte. Allein die Deutschen hätten demnach eine „reine Sprache“, die sie zu tiefen und gründlichen Überlegungen befähige. Er fordert eine außenpolitisch autarke Handelspolitik, die allgemeine Wehrpflicht und eine „Nationalerziehung“, welche „die Freiheit des Willens gänzlich vernichtet“, um den Einzelnen in ihrem Sinne zu formen.

Nationaler als bei FICHTE geht’s kaum. Linke Vereinnahmung dieser beiden wunderbaren Menschen Sophie & Hans Scholl  = unmöglich !

Sophie Scholl glaubte  wie ihr zweieinhalb Jahre älterer Bruder Hans Scholl an das von den Nationalsozialisten propagierte Gemeinschaftsideal und trat 1934 dem Bund Deutscher Mädel (BDM) bei. Sie engagierte sich für ihre Jungmädel-Gruppe und wurde Scharführerin.[3] Sophie veranstaltete wie ihr Bruder Mutproben und Härtetests, um sich und den anderen das Äußerste abzuverlangen. Später wandte sie sich von den Jugendorganisationen der NSDAP ab. Nach dem „Reichsparteitag der Ehre“ 1936 nahm sie zusammen mit ihrem Bruder Hans am Gruppenleben der Deutschen Jungenschaft vom 1. November 1929 (kurz „dj.1.11“) teil, einem von Eberhard Koebel gegründeten identitär-nationalistischen Jugendbund, der in der Frühphase des Dritten Reiches versuchte, trotz Verbot noch weiterzuexistieren. Im Herbst 1937 wurde Sophie zusammen mit ihren Geschwistern für einige Stunden verhaftet, weil ihr Bruder Hans wegen fortgesetztem Engagement in der Bündischen Jugend verfolgt wurde.[4]

 

Hans Scholl wurde im Alter von zwölf Jahren Mitglied im Christlichen Verein Junger Männer(CVJM). Hans Scholl war gegen den erklärten Willen des Vaters am 15. April 1933 zunächst ein begeistertes Mitglied der Hitlerjugend geworden und nahm anfangs Führungsposten im Jungvolk der Hitlerjugend ein. Er gehörte dem Jungbann Donauland des Deutschen Jungvolks an. Das Ulmer Jungvolk, in dem sich Hans Scholl ab Oktober 1933 Führungsaufgaben übernahm, war von Max von Neubeck aufgebaut worden. Dieser war ein ehemaliges Mitglied der Deutschen Jungenschaft vom 1. November 1929 (dj.1.11), einer bündischen Jugendgruppe. Die Gruppe pflegte deswegen andere Stilformen, z. B. das Kohtenzelt, andere Lieder (u. a. russische) und trug eine andere Fahne als die Hitlerjugend oder das Jungvolk. Dass sich von Neubeck nach seiner Beförderung zum Stammführer des Ulmer Jungvolks von den selbst eingeführten Formen und Gedanken der bündischen Jugend/dj.1.11 abkehrte, brachte Hans Scholl gegen ihn auf. Am 1. Mai 1935 wurde er gleichwohl vom Jungzugführer zum Fähnleinführer befördert. Assistiert von Ernst Reden (1914–1942) aus Köln, der als Soldat in Ulm diente, führte Hans Scholl mit seinem Fähnlein in der HJ eine dj.1.11-Horte von etwa zehn Schülern, weswegen er und seine Geschwister Inge, Sophie und Werner im Dezember 1937 für kurze Zeit inhaftiert wurden.[4]

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