MESOP MIDEAST WATCH : Wegen Versagen gegen Israel-Säuberungen im Geheimdienst des Iran

Nach Berichten der New York Times gibt es im iranischen Sicherheitsapparat Säuberungen. Der Grund ist wohl das Versagen, israelische Geheimdienstoperationen abzuhalten.

3.7.22 Immer wieder ist es israelischen Geheimoperationen gelungen, das iranische Atomprogramm zu durchkreuzen.

Nicht nur, dass iranische Beteiligte des Atomprogramms sich nirgendwo mehr sicher fühlen können, auch im eigenen Lande nicht. Auch die technischen Anlagen selbst sind betroffen. Erst vor wenigen Tagen haben israelische Cyber-Attacken dazu geführt, dass drei wichtige Stahlwerke im Iran ihre Produktion einstellen müssen.

Wie die »New York Times« berichtete, werden im Iran nun die Konsequenzen gezogen. Zahlreiche hohe Amtsträger der Sicherheits- und Geheimdienste mussten ihren Posten räumen oder wurde gar ins Gefängnis gebracht.

Nun trifft es einen ganz hohen Kopf: Hossein Taeb, ein 59-jähriger Geistlicher und Geheimdienstchef der Revolutionsgarden. Er galt eigentlich immer als unantastbar. Doch das Versagen seiner Organisation schien das Regime zum Handeln zu zwingen.

Im vergangenen Jahr hat Israel den Umfang und die Häufigkeit seiner Angriffe im Inneren des Iran intensiviert, einschließlich der nuklearen und militärischen Standorte, für deren Schutz die Organisation von Hussein Taeb verantwortlich war.

Nach israelischen Informationen war es auch das Ziel von israelischer Seite, die Fehler und Schwächen der iranischen Geheimdienste und ihrer Operationen aufzudecken und diese Informationen dann wiederum unter den Iranern zu streuen, damit diese sich gegenseitig verantwortlich machen. So wird Zwietracht gesät zwischen dem Regime in Teheran und den iranischen Geheimdiensten. Dazu haben die israelische Geheimdienste die iranischen Sicherheitsapparate mit Spionen durchsetzt, berichtet die »New York Times«.