ASSIMILIERUNG VON DEUTSCHEN JA : FETULLAH GÜELEN SEKTE WOLLTE LEIPZIGER ORTSVERBAND DER JUSOS ‚ÜBERNEHMEN‘

MESOP 29.6.2013 – Eine Gruppe türkischstämmiger Männer wollte offensichtlich den Leipziger Ortsverband der Jungsozialisten übernehmen. Als auf einer Vollversammlung über den neuen Vorstand abgestimmt werden sollte, stellten die Neuzugänge fast die Hälfte der Mitglieder. Wie der MDR berichtet, brach daraufhin der Juso-Vorsitzende Frank Franke die Versammlung ab. Die Männer, die geschlossen in den Ortsverband eingetreten waren, stehen der Gülen-Bewegung nahe.

Kaderschmieden in der Leipziger Innenstadt

Wenn die Leipziger Neuzugänge häufig eine einzige Wohnanschrift angaben, ist das laut der Sektenbeauftragten der „Kindervereinigung Leipzig“, Solveig Prass, ein sicheres Indiz dafür, hier Kaderschmieden zu vermuten. „Ich vermute, daß das Lichthäuser sind, daß sie dementsprechend auch zur Gülen Bewegung gehören“, sagte sie dem MDR. Islamwissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann ergänzte: „Was hier geschieht, ist wirklich exemplarisch hochinteressant, weil das aus meiner Sicht ein Versuch, ein Vorpreschen ist.“

Der lokale Hauptsitz der Gülen-Bewegung wird im „Sächsischen Bildungszentrum“ in der Leipziger Altstadt vermutet. Ihr Geschäftsführer wird offen als Unterstützer geführt. „Wie weit kann man gehen, was kann man besetzen, wie kann man sich einbringen“, beschreibt Spuler-Stegemann die Strategie der Sekte. Neben der Moslembruderschaft schätzt die Wissenschaftlerin die Gülen-Bewegung als „führend für einen Islamismus in Deutschland“ ein.