THEO VAN GOGH NEUIGKEITEN : OHNE CHINA KEINE BATTERIEN FÜR E-AUTOS!

CATL-Werk in Thüringen : Chinas Entwicklungshilfe für Batterien aus Deutschland

Chinesischer Vorposten in Deutschland: Die neue Fabrik für Batteriezellen des größten Autobatterieherstellers der Welt, CATL, bei Arnstadt Bild: Picture Alliance

Den Markt der Batterien für E-Autos beherrschen die Chinesen. Wenn sie nun in Deutschland ihre Produktion starten, sind Chinas Fachleute die Entwicklungshelfer.

Noch wirkt das erste europäische Batteriewerk des chinesischen Konzerns CATL geheimnisumwoben. Nahe bei Arnstadt, an der Autobahn 4 zwischen Gotha und Erfurt, hat CATL gerade mit dem Hochlauf der Produktion von Batteriezellen begonnen. Und CATL, gegründet 2011 in der für chinesische Verhältnisse kleinen Stadt Ningde (drei Millionen Einwohner), auf halbem Weg zwischen Schanghai und Hongkong, ist inzwischen der größte Hersteller der Welt von Autobatterien und stationären Speicherbatterien für die Energiewirtschaft, mit rund 100.000 Mitarbeitern.

2019 wurde mit dem Bau der Batteriezellenfabrik in Ichtershausen bei Arnstadt begonnen. In dieser Fertigung sowie an einem zweiten nahe gelegenen Standort arbeiten derzeit 1000 Beschäftigte, in absehbarer Zeit sollen es 2000 werden. In der Zellfertigung läuft eine Produktionslinie schon mit halber Kraft, künftig sollen sechs hochautomatisierte Produktionsstraßen täglich 120.000 Batteriezellen liefern, 30 Millionen im Jahr. Von der dafür neu gebauten Halle, 500 Meter lang und 200 Meter breit, gelten daher für rund 70 Prozent der Fläche Reinraumbedingungen.

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