THEO VAN GOH: REFORM HEISST NUN „HABECKEN!“

Schlusslicht : High an der Heizung

Wie viele Joints gibt es eigentlich für 52.000 Euro?

Anruf beim Heizungsbauer, der Habeckschen Wärmepumpe wegen. Was jetzt folgt, ist Realsatire. Und führt zu der Frage: Wie viele Joints gibt es eigentlich für 52.000 Euro?

Schickt die Kollegin dieser Tage eine Nachricht, „High aus dem Bus“. Das ging flott, nach Corona ist vor Cannabis, Gesundheitsminister müsste man sein, der hat Spaß. Aber die Dame gründet gar keinen Joint-Club, leider verlesen, sie ist einfach nur nett, es hieß „Hi aus dem Bus“. Déformation professionnelle, wir sind schon ganz High im Heizungskeller. Wer das Schlusslicht regelmäßig liest, weiß um die stellenweise auftretende Polemik, deswegen ist der Hinweis wichtig: Alles, was jetzt folgt, ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, allenfalls Realsatire.

Anruf beim Heizungsbauer. Was eine Habecksche Wärmepumpe koste und wann er die installieren könne? „Sie benötigen“, sagt der Mann: Wärmepumpe in ordentlicher Qualität, etwa 15.000 Euro. Dazu einen Pufferspeicher mit rund 200 Liter Fassungsvermögen, bis auf Weiteres nicht lieferbar. Schon deswegen scheitere der Einbau. Vielleicht auch am reichlich benötigten Platz im Keller, das müsse er sich noch mal anschauen. Der Warmwasserspeicher muss ja auch noch wohin. Des Weiteren eine Regeleinheit und einen Elektriker, der das alles verkabelt, für den letzten Anschluss standen 4500 Euro auf der Rechnung. Dazu außen ein Podest, eventuell gegossen, die Erdleitung, bisschen was graben, alles in allem eine Woche Arbeitszeit. Wir haben Glück, unser Haus hat schon Fußbodenheizung, das reduziert den Eingriff. Ergibt voranschlagsmäßig 52.000 Euro. Wie bitte?

Mehr www.mesop.de