THEO VAN GOGH ERKENNTNIS : FINALE WAHRHEIT WÄRMEPUMPE
Es ist viel schlimmer als ich dachte…
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(…) Um es voranzustellen: Dieser Artikel soll keine Philippika gegen Wärmepumpen sein. Die Technik ist durchaus interessant und macht bei modernen Neubauten als Teil eines durchdachten energetischen Konzepts auch Sinn – ökonomisch und ökologisch.
Doch es macht überhaupt keinen Sinn, Wärmepumpen undifferenziert nach ihrem Einsatzgebiet zu betrachten. So sollte beispielsweise eine Erdwärmepumpe in einem energetisch optimierten Neubau mit Fußbodenheizung und Photovoltaikanlage auf dem Dach keinesfalls mit einer Luftwärmepumpe als Ersatz für eine Gasheizung in einem energetisch nicht optimierten Altbau gleichgesetzt werden, der die Grundvoraussetzungen für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe nicht mitbringt. Doch genau das tut die geplante Gesetzgebung.
Um die Probleme, die sich daraus ergeben, zumindest grob einschätzen zu können, ist ein wenig Hintergrundwissen zur Technik von Wärmepumpen vonnöten. Vereinfacht könnte man sagen, dass eine Wärmepumpe die Wärme, die in der Luft, im Boden oder im Grundwasser vorhanden ist, mittels mechanischer Energie (Pumpen) nutzt, um das Wasser im Heizungskreislauf zu erwärmen.
Dabei gibt es jedoch physikalische Grenzen: Vereinfacht kann man sagen, dass eine Wärmepumpe umso effizienter ist, je geringer der Unterschied zwischen der Umwelttemperatur und dem Heizkreislauf ist.
(…) Verkürzt könnte man sagen: Eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung (geringe Vorlauftemperatur) bei milden Außentemperaturen ist hocheffizient, während eine Wärmepumpe mit traditionellen, kleinen Heizkörpern (hohe Vorlauftemperatur) und kalten Außentemperaturen ineffizient ist.
(…) Dieser Zusammenhang lässt sich auch in Zahlen ausdrücken. (…) Erhöht man die Vorlauftemperatur von 40 auf 70 Grad, wie es bei traditionellen Heizkörpern üblich ist, sinkt der COP (Coefficient of Performance bzw Effizienz-Koeffizient) bei 10 Grad Außentemperatur auf 2,5 und bei -10 Grad auf 1,9.
Um diese Zahlen besser verstehen zu können, helfen zwei Richtwerte: Eine Wärmepumpe ist erst ab einem COP von 2,0 überhaupt energetisch sinnvoll und ab einem COP von 3,0 kann man sie auch im Vergleich zu einer Gasheizung wirtschaftlich sinnvoll betreiben – wohlgemerkt auf Basis der reinen Heizkosten, ohne Berücksichtigung der Investitionskosten.
(…)
Diese Zahlen beziehen sich wohlgemerkt auf die Herstellerangaben, die nicht sonderlich realistisch sind. Eine aktuelle Vergleichsstudie aus Irland, die 378 Wärmepumpen im realen Einsatz überprüft hat, kam zu dem Ergebnis, dass der saisonal gemittelte COP dieser Pumpen bei 2,49 und damit rund 40 Prozent unter den Herstellerangaben liegt. Und sogar dieses nicht eben erfreuliche Ergebnis wirft Fragen auf:
Was nutzt einem der saisonal gemittelte COP, wenn man doch fast ausschließlich im Winter heizt?
(…) Aber dafür retten wir dann ja das Klima!
Nein, noch nicht einmal das. Eine Wärmepumpe benötigt elektrische Energie. Das ist in puncto Klimaneutralität ja auch ganz nett, wenn man eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und einen ausreichend bemessenen Speicher sein Eigen nennt. Der normale Eigenheimbesitzer kriegt seinen Strom jedoch vom Versorger und der wurde zu großen Teilen aus verbrannter Kohle und verstromten Gas hergestellt. Eine halbwegs effiziente Wärmepumpe stößt daher bei einem COP von 3,0 immer noch 0,15 kg CO2 pro KWh Heizenergie aus. Zum Vergleich: Eine Gasheizung liegt mit 0,16 kg/KWh nur unwesentlich über diesem Wert.
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Fassen wir zusammen: Ich sehe nur drei Möglichkeiten:
Wir werden von (korrupten) Idioten regiert
Eine kleine Gruppe will die Masse der Menschen in die Armut und Abhängigkeit treiben
Wir werden von (korrupten) Idioten regiert, die von einer kleinen Gruppe kontrolliert werden, die die Masse der Menschen in die Armut und Abhängigkeit treiben will
Alle drei Möglichkeiten sind schlimm. Und ich glaube wir wissen alle, dass Nummer 3 am wahrscheinlichsten ist…
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