MESOP MIDEAST WATCH: ISRAELIS PRO NEMI EL HASSAN / NICHT SO DEUTSCHE ISRAELSOLIDARITÄT
Oct 18“In Israel hätte man Journalisten, die ähnliche „Likes“ wie Frau El Hassan machen, nicht verfolgt. Israel sei nicht Ungarn oder Polen – und hoffentlich stehe auch die Bundesrepublik für die Meinungsfreiheit.”
18.10.2021, 15:08 Uhr
Stellungnahme zu Nemi El-Hassan “Nicht antisemitisch”
Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland, und Antisemitismusforscher Moshe Zimmermann plädieren für die Beschäftigung als Moderatorin
‘„Anti Zionism is a duty“ werde auch von einem Teil der jüdischen Ultraorthodoxie vertreten. Der Kampf für Rechte der Palästinenser sei auf beiden Seiten der grünen Linie relevant,’nicht per se ein Aufruf zur Zerstörung [Israels], schon gar nicht ein antisemitischer Aufruf.’ 3/6
“Ein Aufruf des „Jewish voice for Peace“
könne per definitionem nicht als antisemitisch bewertet werden, da die Organisation eine jüdische sei…. Eher umgekehrt: eine jüdische Organisation zu delegitimieren – dies wäre antisemitisch, urteilen Primor/Zimmermann.” 2/6
“Es sei der Bundestagsbeschluss vom Mai 2019 über die BDS
Boycott, Divestment and Sanctions) als antisemitische Organisation gewesen, der entscheidend zur Verwirrung beim Thema Antisemitismus beigetragen habe. Eine Revision dieses Beschlusses wäre sehr zu empfehlen.” 4/6
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Replying to @MichaelsRalf
“Der „Bild“-Artikel… bringe nicht nur den Willen zur Einschränkung von Meinungsfreiheit zum Ausdruck, ‘sondern auch den Wunsch, eine Frau mit palästinensischem Hintergrund zu diskriminieren’.” 5/6
Avi Primor war israelischer Botschafter in Deutschland 1993-1999. Moshe Zimmermann ist Professor Emeritus und ehemaliger Direktor am Richard Koebner Minerva Center for German History an der Hebrew University.
VOLLTEXT www.mesop.de