THEO VAN GOGH WATCH DIREKT AUS DEM KULTURKAMPF: Justizminister – generisches Maskulinum in Gesetzestexten
21-8-23 Im Interview mit dem Donaukurier verpasst Bundesjustizinister Marco Buschmann dem Gendern in Gesetzestexten eine Absage: „Das Handbuch der Rechtsförmlichkeit, eine Art Leitfaden für die Erstellung von Gesetzen, geht für Gesetzestexte vom generischen Maskulinum aus. Das soll auch so bleiben. Denn in der Gesetzessprache sind Klarheit und Verständlichkeit besonders wichtig. Ich finde es wichtig, dass man sich persönlich um eine Sprache bemüht, die nicht verletzend oder diskriminierend ist. Gendern führt oftmals zu einer komplizierten Sprache, die schwerer verständlich ist. Aber im gesellschaftlichen Raum soll das jeder so betreiben, wie er oder sie es für richtig hält. Auch wenn manch ein Politiker aus Bayern anderes behauptet: Es gibt keinen Gender-Zwang – und er wird nie kommen.“ (bmj.de)
Keine Bevormundung bei Kabel Eins
Marc Rasmus, Chef des Fernsehsenders Kabel Eins, berichtet im DWDL-Interview von der neuen Ausrichtung des Senders: „Wir wollen Traditionen und alt Bewährtes erhalten, natürlich ohne uns Neuem zu verschließen und uns weiterzuentwickeln“, so Rasmus, der ein Programm für die sogenannte breite Mitte der Gesellschaft machen will. Aus genau diesem Grund wird im Programm auch nicht gegendert: „Wir versuchen das Gendern mit Doppelpunkt oder Stern zu umgehen und so zu sprechen, wie es die Menschen auf der Straße tun“, sagt Rasmus, der wisse, dass es ein „schwieriges Thema“ sei, weil es stark polarisiere und zum Teil sehr populistisch diskutiert würde. Daher sei es „fast schon gefährlich für uns, diese Position einzunehmen“, so Rasmus. „Gegenseitiger Respekt und Anstand sind uns wichtig, das leben wir jeden Tag in unseren Programmen vor. Aber wir wollen niemanden bevormunden oder belehren.“ (dwdl.de)