THEO VAN GOGH USA WATCH: WAS NUN, JOE BIDEN ? SHAME AND TROUBLE IN THE FAMILY!
US-Repräsentantenhaus wählt Vorsitzenden McCarthy ab
Stand: 04.10.2023, 07:03 Uhr
Von: Lukas Rogalla, Stefan Krieger FRANKFURTER RUNDSCHAU
Kevin McCarthy, Chef des US-Repräsentantenhauses, wird nach einem Votum abgesetzt. Das US-Parlament ist vorerst handlungsunfähig. Der News-Ticker.
• Historisch beispielloser Schritt: US-Repräsentantenhaus setzt Republikaner McCarthy ab.
• Abstimmung gegen McCarthy: 208 Abgeordnete der Demokraten von Präsident Joe Biden darunter
• Die aktuelle Entwicklung zum drohenden Shutdown in den USA und den Vorsitz über die Kongresskammer in unserem News-Ticker.
Update vom 4. Oktober, 7.00 Uhr: McCarthy gab nach seiner dramatischen Abwahl eine längliche Pressekonferenz. In einem teils emotionalen, teils angriffslustigen Auftritt teilte der 58-Jährige gegen seine Gegner aus, insbesondere gegen Gaetz. Diesem sei es nie um Inhalte gegangen, sondern allein um Persönliches – und darum, Medienaufmerksamkeit zu bekommen.
Nichts von dem, was Gaetz sage, sei wahr. McCarthy beklagte sich auch bitterlich, dass ein Vorsitzender die überwältigende Mehrheit seiner Fraktion hinter sich habe und trotzdem von acht Abgeordneten gemeinsam mit der anderen Partei aus dem Amt entfernt werde.
Das Parlament als Institution habe versagt. Mit einem bemühten Lächeln auf dem Gesicht verkündete der Geschasste, er sei mit sich im Reinen und würde im Rückblick rein gar nichts anders machen. Selbstironisch schob er nach: „Ich habe Geschichte geschrieben, oder?“
Kevin McCarthy will nach der Abwahl nicht erneut antreten.
Marjorie Greene bringt Trump als McCarthy-Nachfolger ins Spiel
Update vom 4. Oktober, 5.45 Uhr: Die Republikanerin Marjorie Greene sagte, dass der ehemalige Präsident Donald Trump der einzige Kandidat als Nachfolger von McCarthy ist, den sie „derzeit unterstützt“. „Wir können ihn zum Sprecher machen und ihn dann zum Präsidenten wählen“, schrieb sie auf „X“. Zuvor hatte bereits der republikanische Abgeordnete Troy E. Nehls erklärt, er wolle Trump als Sprecher nominieren.
Der Sprecher des Repräsentantenhauses muss nicht Mitglied des Kongresses sein.