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„Marxistischer Spinner“: Andrij Melnyk empört wegen Aussagen von Ex-Linken-Chef Klaus Ernst

jla – Vor 6 Std.

 

„Marxistischer Spinner“: Andrij Melnyk empört wegen Aussagen von Ex-Linken-Chef Klaus Ernst  Berliner Zeitung 15-9-22

Der ehemalige Vorsitzende der Linkspartei Klaus Ernst sieht sich nach seinem Auftritt in der ARD-Talkshow „Maischberger“ mit einer Welle scharfer Kritik konfrontiert. Auch der bereits im Juli abberufene und für seine teils polarisierenden Aussagen bekannte Botschafter der Ukraine, Andrij Melnyk, reagierte empört auf die Äußerungen Ernsts. „Wie sturzbetrunken muss man sein, um so herumzuspinnen?“, twitterte Melnyk am Donnerstag.

Ernst hatte sich bei „Maischberger“ am Mittwochabend einen hitzigen Schlagabtausch mit der Grünen-Politikerin Marieluise Beck geliefert und dabei unter anderem eine umstrittene Bundestagsrede seiner Parteikollegin Sahra Wagenknecht verteidigt. Mit ihrer Behauptung, Deutschland führe aktuell einen „Wirtschaftskrieg“ gegen Russland habe die ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linken ebenso richtig gelegen, wie mit ihren Forderungen nach einem Ende der gegen Russland verhängten Sanktionen.

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Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine betonte Ernst zwar, dass es sich dabei um ein Verbrechen handele, die Reaktionen in Form von Wirtschaftssanktionen seien aber vom Westen gekommen. Dagegen würde Moskau sich nun „wehren“, indem „sie uns das Gas abdrehen“. Melnyk, der am 14. Oktober nach Kiew zurückkehren soll, reagierte erzürnt. „Russland wehrt sich?“, schrieb der 47-Jährige und verwies dabei erneut auf den völkerrechtswidrigen Überfall Russlands auf die Ukraine. „Im Ernst? Auch in Butscha und Mariupol?“ Zudem bezeichnete er den Bundestagsabgeordneten als „marxistischen Spinner“.

Im Nachgang zu dem kontrovers diskutierten Fernsehauftritt Ernsts verwiesen einige Kritiker auf frühere Äußerungen des Linken-Politikers zur energiepolitischen Abhängigkeit der Bundesrepublik von russischem Gas. In einer gemeinsamen Erklärung mit dem CSU-Abgeordneten Peter Ramsauer vom Oktober 2021 hatte der damalige Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Energie noch für die Inbetriebnahme der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 geworben.

„Für Ihre Unterstellung, Russland würde die Lieferung von Erdgas zur Erpressung von Europa missbrauchen und sei für die gestiegenen Energiepreise verantwortlich gibt es keinerlei Hinweise“, warfen die Politiker der damaligen Grünen-Chefin Annalena Baerbock vor. Als „mögliche künftige Außenministerin“ hätte Baerbock sich sachkundig machen müssen.

Mit seinen jüngst getätigten Äußerungen habe Ernst bewiesen, dass er seine Positionen auch nach Beginn des Angriffskrieges in der Ukraine im Wesentlichen nicht geändert habe, bescheinigten Kritiker dem ehemaligen Linken-Chef nun auf Twitter.