THEO VAN GOGH HINWEISE: CLEMENS WERGIN – DER RABAUKE VON MENA WATCH & DIE „LUMPENPAZIFISTEN“: „WELT“ im HETZMODUS”zmodus

DAVID BERGER 28. FEBRUAR 2023

Mit dem an die Nazidiktion erinnernden Begriff „Lumpenpazifisten“ hat gestern Clemens Wergin im Springer-Blatt „Welt“ zu einer üblen Hetze gegen alle ausgeholt, die für die Ukraine Frieden statt Krieg wollen.

Die deutsche  Medien sind in Sachen Kriegspropaganda und Hetze gegen alle, die sich für den Frieden engagieren, in einen gegenseitigen Wettstreit eingetreten: Wartete Sascha Lobo im „Spiegel“ vor kurzem mit dem verächtlichen Begriff „Friedensschwurbler“ auf, so hat Clemens Wergin, Chefkorrespondent Außenpolitik für die Springer-Zeitung „Welt“ nun mit dem Begriff „Lumpenpazifisten“ noch eines drauf gesetzt.

Gerichtet ist der Begriff gegen Schwarzer, Wagenknecht und Co. und er erinnert auf fatale Weise an die Hetze der Nationalsozialisten, ihrer gleichgeschalteten Medien und Justiz. Der Schreiberlin der „Welt“ stellt sich damit – ob gewollt oder ungewollt – in die Sprachwelt der Nazis:

Kriegsgeilheit ohne „rote Linien“ (Pistorius)

Inzwischen hat die „Welt“ den Titel online verändert. Das ändert aber nichts an folgender Tatsache: Derzeit scheint sich ohnehin mit der Massenhysterie in Sachen Krieg eine ganz ähnliche Hasstimmung aufzubauen : Jede Rationalität, jede rote Linie, die die dünne Decke der Zivilisation schützte, scheint – auf Wunsch der Regierenden – durchbrochen.

Was kommt als nächstes? Wird die „Bild“ Wagenknecht und Schwarzer als „Putinfotzen“, Franz Alt als „Putinschwanzlutscher“ bezeichnen?

Der Schritt dahin ist nur noch ein kleiner, bis die Begriffe in den Wortgebrauch unseres Bundespräsidenten übergehen, dürfte es allerdings noch ein paar Monate dauern. Aber ich habe es aufgegeben davon auszugehen, dass das ganz unmöglich ist.