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14-10-22 NEUE ZÜRCHER ZEITUNG – Illegale Einreiseversuche in die EU haben innerhalb eines Jahres um 70 Prozent zugenommen: In den ersten neun Monaten 2022 seien es rund 228 240 Menschen gewesen, teilte die EU-Grenzschutzagentur Frontex mit. Das sei der höchste Wert für die ersten drei Quartale eines Jahres seit 2016. Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine würden dabei nicht mitgezählt. Im September registrierte die Behörde 33 380 illegale Grenzüberschreitungen, davon 19 160 über die Westbalkan-Route. Das waren doppelt so viele wie im selben Zeitraum 2021.

Migrationskrise in Europa: Die Zahl illegaler Grenzübertritte in die EU ist laut Frontex um 70 Prozent gestiegen

Die griechischen Inseln, die Balkanroute und der Ärmelkanal. Neben den Fluchtbewegungen aus der Ukraine versuchen noch immer täglich Migranten, unter Lebensgefahr nach Europa zu gelangen. Elena Panagiotidis13.10.2022,

 

Die neusten Entwicklungen

  • In den ersten neun Monaten des Jahres 2022 haben rund 228 240 Menschen versucht, illegal in die EU zu gelangen. Das waren 70 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres, wie die EU-Grenzschutzagentur Frontex am Donnerstag (13. ) in Warschau mitteilte. Es ist auch der höchste Wert für die ersten drei Quartale eines Jahres seit 2016. Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die in die EU einreisen, werden bei dieser Statistik nicht mitgezählt, wie Frontex betonte. Im September registrierte die Behörde insgesamt 33 380 illegale Grenzüberschreitungen, davon 19 160 über die Westbalkan-Route. Das waren doppelt so viele wie im selben Zeitraum 2021.
  • Weissrussische Sicherheitskräfte haben nach Angaben des litauischen Grenzschutzes einer Gruppe von Migranten dabei geholfen, illegal die Grenze zum benachbarten Litauen zu überschreiten. Dazu sollen mehrere bewaffnete Beamte die Menschen an den von Litauen gebauten Grenzzaun begleitet und die Barriere beschädigt haben, wie der Grenzschutz am Freitag (7. ) auf Facebook mitteilte. Ein von der Behörde in Vilnius veröffentlichtes Video soll den Vorfall belegen. Die Aufnahmen seien an der litauisch-weissrussischen Grenze gemacht worden. Dort durchschnitten Beamte wohl den Stacheldraht und brachen ein Tor im Zaun auf, durch das die Migranten auf litauisches Territorium gelangen konnten. Litauen hat wegen des illegalen Überschreitens der Staatsgrenze ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
  • Nach zwei schweren Schiffsunglücken mit Migranten in der Ägäis ist die Zahl der Toten auf 23 gestiegen. Das berichtete der griechische Staatssender ERT am Freitag (7. ). Mindestens 14 Personen würden weiterhin vermisst. Die Such- und Rettungsarbeiten gingen an beiden Unglücksstellen weiter, würden jedoch durch stürmischen Wind erschwert. Von Mittwoch auf Donnerstag waren in der Ägäis bei schwerem Wetter nacheinander zwei Boote verunglückt. Vor der Ostküste der Insel Lesbos kenterte ein Boot mit rund 40 Personen. Bei den Insassen soll es sich fast ausschliesslich um Frauen gehandelt haben, bis am Abend wurden 18 von ihnen tot geborgen, wie die griechische Küstenwache mitteilte. Später wurde mitgeteilt, dass auch ein Bub unter den Opfern sei. Vor der Insel Kythira war kurz nach dem ersten Unglück ein Segelboot mit rund 95 Personen, unter ihnen 18 Minderjährige, an den Felsen zerschellt. 80 Personen konnten in den folgenden Stunden gerettet werden. Fünf wurden bisher tot geborgen, zehn blieben auch am Freitag vermisst.
  • Die zivilen Seenotretter des deutschen Schiffs «Louise Michel» haben rund 50 Personen im zentralen Mittelmeer an Bord geholt. Die Crew nahm die Bootsmigranten am Dienstagmorgen (4. ) auf, nachdem sie zuvor über den Seenotfall informiert wurde, wie die Aktivisten auf Twitter mitteilten. Das aus Erlösen des Streetart-Künstlers Banksy finanzierte und von ihm selbst pink-weiss bemalte Boot hatte einen Tag zuvor sein Suchgebiet im zentralen Mittelmeer erreicht.