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Münchner Sicherheitskonferenz: Christoph Heusgen spricht in Panzerdebatte von »Zwang« gegen die USA
Artikel von Muriel Kalisch • Gestern um 10:51 DER SPIEGEL 14-2-23
Hat der Streit um Kampfpanzer das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA nachhaltig belastet? Christoph Heusgen spricht von »Verärgerung« in Washington – und drängt die Bundesregierung zu höheren Wehrausgaben. Münchner Sicherheitskonferenz: Christoph Heusgen spricht in Panzerdebatte von »Zwang« gegen die USA
Am Freitag beginnt die Münchner Sicherheitskonferenz, das wichtigste sicherheitspolitische Politiker- und Expertentreffen weltweit. Der neue Chef der Veranstaltung, mischt sich nun in die Debatte über Kampfpanzer-Lieferungen an die Ukraine ein – und richtet deutliche Worte an die Bundesregierung: »Die USA wurden zu etwas gezwungen, was sie eigentlich nicht tun wollten: ihren Kampfpanzer M1 Abrams an die Ukraine zu liefern«, sagte er dem Nachrichtenportal »t-online«. Es habe deswegen »auf amerikanischer Seite Verärgerung« gegeben.
Deutschland hatte in der Debatte über die Lieferung von Kampfpanzern auf eine Entscheidung der USA gedrängt. Die Haltung war, dass man nur Leopard-Kampfpanzer liefern wolle, wenn internationale Partner wie die USA oder Großbritannien dies auch tun. Heusgen war viele Jahre sicherheitspolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Deutschlands Vertreter bei den Vereinten Nationen.