THEO VAN GOGH „DER WOKE WDR!“ – Klage gegen eigenen Sender : Hat ein WDR-Redakteur wegen Kritik „Arbeitsverbot“?

Der WDR-Redakteur Jürgen Döschner verklagt den Sender wegen „Nichtbeschäftigung“. Gemutmaßt wird, er sei wegen Kritik am Kohlekonzern RWE ausgebootet worden. Der WDR hält dagegen: Döschner habe sich selbst ins Abseits gestellt.

  • Michael Hanfeld FAZ – 29.10.22 – Der „Kölner Stadt-Anzeiger“
  • nennt für Döschners Ausbootung einen „mutmaßlichen“ Grund: Der Klimaexperte habe sich „in den Augen des WDR in seinen Beiträgen zu stark gegen die Kohleindustrie im WDR-Sendegebiet positioniert“. Döschner habe seit 2015 im WDR in der Kritik gestanden. Damals habe er die Besetzung des rheinischen Tagebaus Garzweiler als „nicht legal, aber legitim“ bezeichnet. Den Vorwurf des Hausfriedensbruchs der Klimaaktivisten habe er „absurd“ genannt, weil der RWE „seit Jahren den Frieden ganzer Dörfer und Regionen“ störe. Der WDR habe offenbar die Regel aufgestellt, Döschner dürfe nur auf den Sender, wenn zugleich eine „Gegenposition“ gehört werde. Im September 2019 habe der WDR einen Beitrag von Döschner gelöscht, in dem der damalige Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in einem heimlich aufgenommenen Video eingeräumt habe, er habe einen Vorwand für die Räumung des Hambacher Forsts gesucht.