MESOPOTAMIA NEWS REPORT : Syrien – Hilfe für Idlib: Wladimir Putins zynisches Spiel –
Hilfe für syrische Provinz IdlibPutins zynisches Spiel – DER SPIEGEL – Ein Kommentar von Maximilian Popp 7 Juli 2021
Über den Grenzposten Bab al-Hawa gelangen internationale Hilfsgüter in die syrische Provinz Idlib. Nun will Russlands Machthaber Putin den Übergang schließen. Die EU und die USA müssen das verhindern.
Sie hausen in Zelten und Ruinen. Sie haben oft nicht mehr als ein Stück Brot zu essen, und manchmal noch nicht einmal das. Wenn sie krank werden, ist selten jemand da, der sich um sie kümmert.
Etwa vier Millionen Menschen leben in Idlib, der letzten syrischen Provinz, die noch von Rebellen gehalten wird. Und obwohl die Bedingungen schon jetzt schwer erträglich sind, könnten sie sich bald noch einmal dramatisch verschlimmern.
Die Bewohnerinnen und Bewohner Idlibs können sich nicht allein versorgen. Sie sind angewiesen auf Hilfen aus dem Ausland, die bislang vor allem über den Grenzübergang Bab al-Hawa aus der Türkei in die Provinz gelangten. 1000 Lastwagenladungen mit Lebensmitteln und Medikamenten schaffen die Uno und Nichtregierungsorganisationen auf diesem Weg jeden Monat nach Idlib.
MESOPOTAMIA NEWS : THE SOUFAN CENTER REPORT / U.S. – IRAN PROXY WAR IN IRAQ ESCALATES
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MESOPOTAMIA NEWS : SIE ALLE KAMEN VIA MORIA / LESBOS
EncroChat-Ermittlungen : Whatsapp der organisierten Migranten Kriminalität
- Von David Klaubert FAZ – -Aktualisiert am 06.07.2021-19:24 – Im vergangenen Jahr gelang es Ermittlern, den Kryptodienst EncroChat zu knacken. Nun hat das BKA eine erste Bilanz vorgelegt – mit beeindruckenden Zahlen.
Wäre die internationale Rauschgiftkriminalität ein legales Geschäft, dann in den Branchen Handel und Logistik. Das wichtigste Handwerkszeug eines Managers: Kommunikation. Er muss mit den Herstellern Kontakt aufnehmen, Preise und Lieferbedingungen verhandeln. Er muss den Transport organisieren und entlang des Weges Dienstleister koordinieren, die zum Beispiel das Kokain in Südamerika in einen Container bringen, und andere, die es in Europa unbemerkt aus dem Hafen schmuggeln. Dann geht es weiter mit Kurieren und in die Verhandlungen mit den Abnehmern. Und nicht zuletzt muss das so verdiente Geld gewaschen werden, damit der Manager sich davon teure Dinge kaufen kann.
MESOPOTAMIA NEWS THEORIE : Wer den strukturellen Rassismus leugnet, muss selbst ein Rassist sein – Analyse eines gefährlichen Denkfehlers
An amerikanischen Universitäten werden Geisteswissenschaften immer stärker moralisch aufgeladen. Die neue aktivistische Wissenschaft beginnt nun auch in Europa Fuss zu fassen. Neuestes Beispiel: Rassismusforschung, die ohne alle empirische Basis auskommt. Sandra Kostner NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 1. 12. 2020
Die Türen der Universitäten stehen allen offen, doch inzwischen engen sie mancherorts das Denken ein, statt es auszuweiten. – Adam Glanzman / Bloomberg
Warum starb George Floyd? Weil er schwarz war. Das zumindest stand für Antirassismusaktivisten von Anbeginn zweifelsfrei und unverrückbar fest. Für sie ist das die einzig mögliche und – noch entscheidender – die einzig zulässige Erklärung. Schon deren Infragestellung führt umgehend zu einem Rassismusvorwurf. Ganz nach dem Motto: Wer sich der Rassismusdiagnose nicht anschliesst, bei dem kann es sich nur um einen Rassisten oder einen Rassismusleugner handeln.
MESOPOTAMIA NEWS DERRIDAISMUS : “WER DAS WORT HAT – HAT DIE SACHE!” – ODER: DIE SUMULATION DER FREIHEIT !
Linke Spießer
Im Glauben, für ihre Werte einzustehen, verraten Linke die Freiheit. Exklusivabdruck aus dem Buch „Vom Verlust der Freiheit“.
von Raymond Unger RUBIKON 2. Juli 2021
Spießertum ist dann am unerträglichsten, wenn es sich seiner selbst nicht bewusst ist und als Rebellentum wahrgenommen zu werden wünscht. In seinem im Frühjahr erschienenen Buch „Vom Verlust der Freiheit — Klimakrise, Migrationskrise, Coronakrise“ (1) zeigt der Psychotherapeut und Künstler Raymond Unger den Zusammenhang zwischen transgenerationalen Kriegstraumata und einer neu entstandenen Klasse auf, die heute die politische Agenda mitbestimmt: den linken Spießer. Ein unverarbeitetes Scham- und Schuldbewusstsein verwandelt mündige, selbstverantwortliche Bürger in gehorsame, regimekonforme und moralisierende Mitläufer, die sich jedoch selbst für widerständig und alternativ halten. Exklusivabdruck aus dem Buch „Vom Verlust der Freiheit“.
Zum Psychogramm der Kriegsenkel, das ich in meinem vorangegangenen Werk Die Wiedergutmacher skizziert habe, gehören ein erhöhtes Anpassungsbedürfnis an den Mainstream sowie auch ein paranoider Aspekt, der dafür sorgt, sich in ständiger Defensive zu wähnen, obwohl man eigentlich längst zur den Diskurs bestimmenden Mehrheit gehört.
„Eine erstarrte und ins Pädagogische abgedriftete Linke, die sich durch ihre Weigerung bestimmt, ihr eigenes Machtstreben zu reflektieren, ihren Aufstieg in den akademischen und kulturellen Institutionen (Michael Hampe), ein dergestalt zur Karikatur verkommener Linksliberalismus, der vergessen hat, dass er nicht mehr unter allen Umständen subversiver Underdog ist, sondern sich an Universitäten oder in Social-Media-Kontexten explizite Machtzentren geschaffen hat, bringt einen epochalen Menschenschlag hervor: den digitalen linken Spießer. (…)
Der neue linke Spießer betrachtet Gegenwart und Vergangenheit mit puritanischem und polizeilichem Blick und genießt es, unablässig den Wuchs der Diskurshecken zu prüfen, mit der Gartenschere in der Hand. (…) Das Schlimmste an den gegenwärtigen Spießern ist nun aber nicht, dass sie ahistorisch denken, jedes (vermeintlich) verunglückte Wort zur Würde des Skandals erheben, ständig Situationen des Verdachts organisieren (Wer hat was zu wem gesagt?) oder aus den Menschen wieder reumütige Geständnistiere zu machen versuchen. Das alles ist bloß schlimm. Schlimmer als schlimm ist, dass sie sich immer noch widerständig und alternativ fühlen, obwohl sie längst einem kulturell tonangebenden Milieu angehören.
MESOPOTAMIA NEWS : Palestinian plainclothes security agents further popular dissent
The method in which the protests against the killing of the critic of the Palestinian leadership Nizar Bayat were violently put down, with the use of security officials dressed in civilian clothes, has exposed a deep rift in Palestinian society.
Demonstrators hold up images of Palestinian activist Nizar Banat, who died in late June during a violent arrest by Palestinian Authority security forces, as they march during a protest in the city of Hebron, West Bank, July 2, 2021.
Daoud Kuttab – AL MONITOR – July 6, 2021
The June 28 Facebook post by Palestinian teen Ahed Tamimi who slapped an Israeli soldier was powerful. “The Tamimi family doesn’t accept injustice. My mother Nariman Tamimi informed my brother who participated in the attempts to break up a demonstration by citizens in the streets not to come home. He can either resign [from his security service position] or apologize. Otherwise, my mother will announce she will wash the family hands from having any relations with him.”
Social media shows many of these confrontations between patriotic Palestinian parents confronting their sons who are working for the Palestinian security service and who were filmed violently putting down fellow Palestinian demonstrators.
What made the protest scenes more troubling was that the attackers were dressed in civilian clothes and were trying to support the regular uniformed police, who had shields and at times were using riot gear to control the demonstrators.
The attackers were not only violent but also appear to have focused on female demonstrators, journalists and anyone with a camera or a cellphone. In many cases, cellphones were taken away by the plainclothes security forces. It appeared later that some of the personal content of the phones of female protesters was leaked to the press, according to Hanan Ashrawi.
Rita Ammar, a student at Bir Zeit University, wrote a detailed account on her Facebook page of what happened to her. “I remember him well that one that kicked me while I was on the ground. I will get his photo and find out his name and I will tell him to see my face well because our blood is not cheap nor is our body and our health.” Ammar continued that she knows many Fatah supporters at the university and called on them to resign from the movement because of these actions.
Ashrawi, former member of the PLO Executive Committee who recently resigned because she wanted to give the youth a chance to take a leadership role, participated in a press conference June 30 with a number of female Palestinian journalists condemning what happened. Ashrawi wrote on her Twitter account, “Incitement, intimidation & invective, Palestinian women journalists suffer mental & physical attacks at the hands of the security forces that are supposed to protect them. Sad. Shameful. #handsoff.”
A detailed list of the attackers that included their name and workplace (all work in the security forces) was circulated on various social media accounts, mostly by Palestinians living abroad but reposted by Palestinians locally. Anti-corruption Palestinian activist Fadi Elsalameen, who was threatened by Abbas’ security forces and has left Hebron for the United States, has been exposing the attackers on social media. He shared photos of attackers revealing their name, job title, payroll number and workplace. A photo of one of the attackers is listed as being on the payroll of the Presidential Guard.
Nabil Amr, a former senior Fatah official who is still supporting Abbas, was unable to hide his anger at what was happening, saying that Palestinians are not able to exercise any freedoms because of the occupation except the freedom of expression. Taking that away from them by the Palestinian leadership is unacceptable, he said in a powerful video post on his Facebook page.
The internal strife was not limited to individuals but included parties and institutions, too. The Palestinian People’s Party decided to withdraw its minister from the Mohammad Shtayyeh government. The internal problems also cost a number of senior officials their positions. The head of the National Library was among those who lost his job due to his social media posts, which were rather mild in light of the gravity of the situation. President Mahmoud Abbas fired head of the National Library Ehab Bessaiso without any due process.
The international actions of the Palestinian security forces — both uniformed and plainclothes — was strong. UN Human Rights Commissioner Michelle Bachelet said that the Palestinian government is obliged “to ensure freedom of opinion, expression and peaceful assembly,” and that the Palestinian security forces must “act to provide safety and security” for the exercise of human rights, including peaceful assembly. “Any unnecessary or disproportionate use of force must be promptly, transparently and independently investigated,” she continued.
Palestinian human rights organization Al-Haq condemned the attacks carried out by the PA security forces against the participants of the peaceful assembly. It also condemns allowing members of the security forces in civilian attire to hold a rally in support of the executive authority in the city center of Ramallah. Al-Haq notes that this exemplifies “discrimination between citizens regarding their enjoyment of their constitutional rights, which the Palestinian Basic Law considers being constitutional crimes not subject to a statute of limitations, and constitutes a grave violation of the state of Palestine’s obligations arising from its accession to international human rights conventions.”
While Palestinian and international human rights organizations investigated and condemned what happened and have made official requests for an investigation of the violation of Palestinians’ rights to freedom of expression, it seems that the most dangerous result of what happened has been the struggle within families and the community endangering the very fabric of Palestinian society.
MESOPOTAMIA NEWS „MURDER!“: Palästinensische Sicherheitsbeamte weiter gegen die Bevölkerung
Die Methode, mit der die Proteste gegen die Tötung des Kritikers der palästinensischen Führung Nizar Bayat gewaltsam niedergeschlagen wurden, mit dem Einsatz von Sicherheitsbeamten in Zivilkleidung, hat einen tiefen Riss in der palästinensischen Gesellschaft aufgedeckt.
Demonstranten halten Bilder des palästinensischen Aktivisten Nizar Banat hoch, der Ende Juni bei einer gewaltsamen Festnahme durch Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde ums Leben kam, als sie während einer Protestaktion in der Stadt Hebron im Westjordanland am 2. Juli 2021 marschierten. – Daoud Kuttab AL MONITOR – 6. Juli 2021
MESOPOTAMIA NEWS PRETTY NEW : GELDER EINER GEMEINNÜTZIGEN STIFTUNG FÜR ANNALENAS AKADEMISCHE PLEITEN ! (Trotz privaten Reichtums der Baerbock)
Mandat statt Dissertation – Böll-Stiftung finanzierte Baerbocks Promotionsversuch mit mehr als 40.000 Euro
Vor ihrem Einzug in den Bundestag erhielt die Grünen-Kanzlerkandidatin jahrelang Fördergeld für Begabte. Warum brach sie ihr Vorhaben ab?
Jost Müller-Neuhof TAGESSPIEGEL BERLIN 6 Juli 2021 – Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat für ihre nicht beendete Promotion eine Unterstützung von mehr als 40.000 Euro von der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung erhalten. Dies erklärte deren Sprecher Michael Alvarez Kalverkamp auf Anfrage des Tagesspiegels.
Die Politikerin sei von April 2009 bis Dezember 2012 Promotionsstipendiatin der Stiftung gewesen. In dieser Zeit habe sie für 39 Monate Leistungen bezogen. Das „Lebenshaltungsstipendium für Promovierende“ habe damals monatlich 1050 Euro betragen.
Wie andere parteinahe Stiftungen finanziert sich auch die Böll-Stiftung überwiegend aus Bundesmitteln. Für die Begabtenförderung werden regelmäßig Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vergeben. In dafür geltenden Bestimmungen des Ministeriums ist eine „Höchstförderungsdauer“ von vier Jahren festgelegt.
MESOPOTAMIA NEWS : ANHÄNGER DER KURDISCHEN PKK IN DEUTSCHLAND / 51-Jähriger soll Freund der Tochter mit Tod bedroht haben / VON MORIA / KARA TEPE NACH KIEL
- Juli 2021 – 14:00 Uhr dpa – Kiel (dpa/lno) – Mit Geiselnahme, massiver Gewalt und mehrfachen Todesdrohungen soll ein 51-jähriger Vater versucht haben, den Freund seiner Tochter zur Aufgabe der Beziehung zu zwingen. Er habe den Mann im Dezember 2017 nach Kiel gelockt, ihn dort in einem Kleingarten als Geisel genommen und – gemeinsam mit drei unbekannten Mittätern – misshandelt und mit dem Tode bedroht, sagte die Staatsanwältin am Dienstag bei der Anklageverlesung vor dem Kieler Landgericht.
MESOPOTAMIA NEWS : OPEN QUESTION ! – Wird China in Taiwan einmarschieren?
Ein Gremium von Superforecastern untersucht die Wahrscheinlichkeit eines bevorstehenden globalen Konflikts – VON TOM CHIVERS unherd magazine –Tom Chivers ist UnHerds Wissenschaftsredakteur. Sein zweites Buch, How to Read Numbers, ist jetzt erschienen.6. Juli 2021
Wir hatten in den letzten 70 Jahren das Glück, eine im Wesentlichen beispiellose Periode des Weltfriedens zu durchleben. Es fühlt sich nicht unbedingt so an, denn es gibt immer genug kleine Kriege und Konflikte, um 24-Stunden-Nachrichtenkanäle zu füllen – aber seit dem Koreakrieg 1950-1953 gab es keine direkten Konflikte zwischen Großmächten.
Seitdem gab es Stellvertreterkriege (insbesondere Vietnam) und lokale Konflikte, aber keine großen, mächtigen Länder sind miteinander in den Krieg gezogen. Aber es gibt immer noch Spannungen, und wenn Sie jetzt auf einen Krieg zwischen zwei Großmächten wetten würden, wären China und die USA wieder am wahrscheinlichsten.
Die koreanische Halbinsel ist wahrscheinlich nicht dort, wo Man darauf wetten würde, dass sie beginnt. Stattdessen könnte man nach Taiwan schauen, der selbstverwalteten Insel vor der Südostküste Chinas. Erst diese Woche veröffentlichte ein chinesisches Magazin ein Video, das eine Simulation eines ballistischen Raketenangriffs auf Taiwan zeigt und seine Verteidigung vor einer Invasion deaktiviert. Eine Woche zuvor hatte China 28 Kampfflugzeuge,darunter atomwaffenfähige Bomber, in die Luftverteidigungszone um Taiwan geschickt.
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