MESOPOTAMIA NEWS : DER FALL BORIS REITSCHUSTER / BUNDESPRESSEKONFERENZ SCHLIESST LIVE ÜBERTRAGUNGEN AUS & MASSREGELT JOURNALISTEN

Liebe Leserinnen und Leser,

der heutige Montag war sehr ereignisreich. Zumindest für mich. Bis vor ein paar Jahren hätte ich mir nie vorstellen können, dass ein Foto, auf dem sich zwei Freunde ablichten, die privat etwas unternehmen, zu einem Sturm der Entrüstung führen kann. Zumindest, wenn sie nicht Straftaten begangen haben oder eine ähnliche Brisanz vorhanden ist. Heute ist das ganz anders: Am Wochenende war ich mit Til Schweiger auf einer Bootstour. Wir sind befreundet, aber haben das nie an die große Glocke gehängt. Und dann das: Seit Til ein Bild auf Instagram veröffentlichte, das uns gemeinsam zeigt, und mich dort auch noch lobend erwähnte, hat man den Eindruck, dass nicht die halbe Republik, aber doch die halbe Medienlandschaft und halb Twitter hyperventiliert.

Was ich heute alles über mich gelesen habe in den großen Medien, hat mich mehr als verwundert. Die Quintessenz könnte man wohl etwas überspitzt mit „Staatsfeind“ zusammenfassen. Hier ein paar Ausschnitte aus den Überschriften: „Til Schweiger auf Abwegen – Selfie mit ‚Querdenker‘, titelt die Stuttgarter Zeitung. „Til Schweiger zeigt sich mit Verschwörungs-Verbreiter Boris Reitschuster“, heißt die Schlagzeile im Kölner Stadtanzeiger. „Reitschuster – der Til Schweiger der Journalismus-Darsteller“, spottet das Portal web.de über mich: „Um sich den Grand Slam der Aluhut-Meisterschaften endgültig zu sichern, posiert Schweiger auf Instagram diese Woche stolz mit seinem ‚Helden‘ Boris Reitschuster. Ein selbsternannter Journalist, der auf seinem Blog eine Art Abenteuerspielplatz für Fake News betreibt.“

 

Die Dame, die mich als „selbsternannten Journalisten“ bezeichnet, schreibt über sich auf ihrer Autoren-Seite: „Marie von den Benken arbeitet als Model, Autorin und Influencerin und lebt in Hamburg, Berlin und Paris. Sie kommuniziert insbesondere über ihren Twitter-Account und Instagram und engagiert sich für PETA, Viva con Agua, Weisser Ring und Trash-TV. Sie pendelt zwischen den internationalen Fashion Weeks und deutschen TV-Studios. Das ist auch der Grund, warum “Germany‘s Next Topmodel” ihr Lieblingsformat ist. Eine Mischung aus beidem. Seit 2020 ist sie auch SPD-Mitglied, wird aber vermutlich trotzdem nie Bundeskanzlerin.“ Ein klassischer Beleg für die alte Theorie, dass jeder beim anderen immer dort Schwachstellen sucht, wo er sie selbst bei sich verortet.

Weiter heißt es in dem Text des Models: „Eine unheilige Allianz der Selbstüberschätzung, die zweifelsfrei passt wie die berühmte Faust aufs Auge. Der Mann, der schauspielerisch besser einen Journalisten darstellen kann als Til Schweiger einen Tatort-Kommissar, Hand in Hand mit dem Mann, der seinen Film “Honig im Kopf” ein wenig zu sehr verinnerlicht zu haben scheint.“

Wahrscheinlich bin ich durch die Jahre in Moskau sogar schon zu abgehärtet. Da wurde über mich sogar verbreitet, dass Männer wie mein Großvater wohl Hitler zum Krieg überredet hätten. Dumm nur – die waren ganz einfache Bürger und nie wirklich aus ihren Heimatorten herausgekommen, geschweige denn in irgendeine Nähe zu Hitler. Das russische Magazin, das solche Fakes verbreitete, erschien übrigens in Kooperation mit dem Spiegel. Noch vor Relotius. Vor dem Hintergrund solcher Hetz-Granaten sind Angriffe wie die der Web.de-Autorin fast schon putzig.

Einer meiner besten Freunde, ein russischer Jude aus Kiew mit einem unglaublichen Intellekt und Humor, hatte mir vor vielen Jahren, als ich mich noch aufregte über Angriffe unter der Gürtellinie, insbesondere aus den Medien und im Internet, einen unschätzbar wertvollen Rat mitgegeben: „Wenn du dir so was überhaupt ansiehst, wovon ich generell abrate, dann musst du das tun als Anthropologe, mit Erstaunen darauf schauen, wie die Menschen reagieren, wie sie sich zu Hass und Hetze hinreißen lassen. Statt dich darüber zu ärgern, muss es dich faszinieren. Motto: Erstaunlich, dass diese Aussage von dir da so viele Emotionen auslöst. Dann kannst du die Gründe sezieren. Aus emotionaler Entfernung. Eben wie ein Anthropologe.“

Der Rat hilft fantastisch. Im Falle der Web.de-Autorin finde ich es schlicht faszinierend, was sich da alles zwischen den Zeilen über ihre Gemütslage herauslesen lässt. Vor allem Selbstzweifel und, bezüglich vermeintlicher Wahrheiten, eine große Unsicherheit – die tief verdrängt ist. Und die Beunruhigung, die es hervorruft, an das Verdrängte erinnert zu werden, wird dann mit Aggression gekontert gegenüber demjenigen, der die sorgsam verdrängten eigenen Zweifel wieder zum Leben zu erwecken droht. Nein, leider bin ich nicht so klug, dass ich mir das selbst erschlossen habe – die Theorie stammt von Bestseller-Autor und Psychiater Hans-Joachim Maaz, dessen Arbeit ich außerordentlich schätze. Und den die Rückkehr totalitärer Züge, wie wir sie gerade erleben, genauso erschreckt wie mich.

Dieses totalitäre Denken macht blind. Focus Online schaffte es sogar, mich als “fragwürdigen Covid-Autor“ zu diffamieren und mir mit Hilfe von Fakes Fake vorzuwerfen. Zitat: „Der Blogger gilt als Querdenker, er verharmlost in seinen Texten die Corona-Pandemie und verbreitet wiederholt Falschinformationen, zum Beispiel, dass Corona-Impfungen zu einem Anstieg der Sterblichkeit führen würden.“ Letztere Behauptung ist frei erfunden. Und „Querdenker“ ist man offenbar, wenn man das bedingungslose negative Framing aller Corona-Maßnahmen-Kritiker nicht in vorauseilendem journalistischem Gehorsam mitmacht. Besonders witzig: Die Kollegen übersahen im Eifer des Propaganda-Gefechts, dass ich, den sie als „fragwürdigen Covid-Autor“ bezeichneten, gleichzeitig noch auf ihrer Seite als Focus-Online-Autor geführt wurde. Motto: Focus Online enthüllt: Fragwürdiger Autor bei Focus Online. Ich weiß, eigentlich sollte einen das wütend machen, aber meine Reaktion ist ein mitleidiges Lachen.

Weniger mit Humor kann ich es aufnehmen, dass die Bundespressekonferenz jetzt Liveübertragungen untersagt. Diese wurden im Rahmen der Pandemie eingeführt. Die aber offenbar in den Augen von Regierung und Vorstand der Bundespressekonferenz noch nicht zu Ende ist. Der Bundestag verlängerte die „epidemische Notlage“, und der Vorstand hält an den Hygieneregeln fest – Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske für Journalisten eingeschlossen, selbst beim Stellen von Fragen. Während die Regierungssprecher oben auf dem Podium keine Masken tragen müssen. Alles klar?

Meine Berichte von der Bundespressekonferenz waren vielen ein Dorn im Auge. Selbst in der Schweizer Presse wurde darüber gesprochen. Die „Weltwoche“ schrieb von einer Ein-Mann-Opposition. Das ist sicher übertrieben. Aber Fakt bleibt: Meine Berichte waren von vielen gefürchtet. Zuerst sperrte nun Youtube drei Monate vor der Wahl meinen Kanal. So dass ich für meine 280.000 Abonnenten nicht mehr aus der Bundespressekonferenz berichten kann. Und wenn die Sperrung in zwei Wochen ausläuft, wird es keine Übertragungen der Bundespressekonferenz mehr geben. Diese ausgerechnet kurz vor der Wahl abzuschalten, halte ich für bemerkenswert. Als Mitglied des Vereins Bundespressekonferenz enthalte ich mich eines Kommentars – viele warten ja nur darauf, dass ich eine Aussage mache, die dann als Anlass geeignet ist, mich auszuschließen. Aber ich weiß, dass ich kluge Leser habe, und die können sich selbst ein Bild machen.

Dieses Wochenbriefing wurde sehr persönlich. Ich hoffe, Sie sehen es mir nach – aber die politischen Analysen dazu werden Sie in Kürze auf der Seite lesen. Bevor ich es vergesse: Noch morgen soll der Antrag auf eine Einstweilige Verfügung gegen Youtube von meinem Anwalt Joachim Steinhöfel ans Gericht gehen. Dessen Initiative „Meinungsfreiheit im Netz“ hat sich des Falls angenommen – wofür ich ihm sehr dankbar bin. Es gäbe juristisch einiges zu sagen, aber im Moment möchten wir das Pulver trocken halten, und Youtube bzw. Google keine Steilvorlagen bieten.

Heute bekam ich auch Nachricht von Tilo Jung wegen der Abmahnung, die er mir geschickt hatte. Er fordert eine Unterlassungserklärung, 1400 Euro Rechtsanwaltshonorar und 500 Lizenzgebühr für elf Sekunden Videoschnipsel, die ich für einen Trailer verwendet hatte – und gleich wieder aus dem Netz genommen, mitsamt Beschuldigung, Wochen bevor die Anwaltspost kam. Als ich darüber berichtete, fand ein Leser heraus, dass Jung seinerseits ein mehr als zwanzigsekündiges Video von mir auf seiner Twitter-Seite hochgeladen hatte. Also genau das tat, was er mir vorwarf. Deshalb schrieb ihm mein Anwalt Steinhöfel eine Abmahnung, die genau identisch war mit seiner. Bis auf den Hinweis, dass ich gar nichts geltend mache, wenn er seinerseits alle seine Forderungen zurückzieht. Auf diesen Vergleich ist er heute eingegangen. Die juristische Attacke ist damit erfolgreich abgewehrt – dank Ihnen, meine lieben Leserinnen und Leser.

Ebenfalls Leser waren es, die mich darauf aufmerksam machten, dass das umstrittene Portal „Volksverpetzer“, das Anzeigen auf Hetzartikel gegen mich bei Google schaltet, als gemeinnützig anerkannt ist. Damit hat es massive Steuervorteile. Es wird quasi auf Kosten der Steuerzahler subventioniert vom Staat. Diese Begünstigung nutzt es dann zur Verbreitung von Hass und Hetze. Ich finanziere sozusagen mit meinen eigenen Steuern indirekt die eigene Diffamierung. Das kann man sich nicht ausdenken.

Dafür sind die Zeiten spannend. Meine Russland-Erfahrung hat mir aber nicht nur Humor als Lebenselixier beigebracht, was in diesen Zeiten besonders notwendig ist. Auch Vorsicht gehört zu den Lektionen aus Moskau. Dazu gehört, immer eine Ersatzlandebahn zu haben. Und so fliege ich Ende nächster Woche nach Montenegro. Nicht nur, um Ihnen zu berichten, wie das kleine Land an der Adria zwischen Kroatien, Serbien und Albanien mit dem Corona-Virus umgeht. Sondern auch, um meine Fühler auszustrecken für den Bau einer „Ersatzlandebahn“. Aber keine Angst (oder keine Vorfreude, je nach Adressat): Meine Arbeit mache ich weiter, egal von wo. Ich werde unbequem bleiben und unseren Politikern weiter kritisch auf die Finger sehen. Und ich hoffe immer noch auf ein Wunder (obwohl ich eigentlich aus dem Alter heraus sein sollte), und darauf, dass die Ersatzlandebahn nie benötigt wird.

In diesem Sinne – ganz herzliche Grüße und auf viele Treffen auf meiner Seite

Ihr
Boris Reitschuster

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MESOPOTAMIA NEWS : Kriminalitätsstatistik  – Geleugnet wird der hohe Anteil von islamischen Migranten beim Antisemitismus / Von Moria/Lesbos nach Deutschland

Antisemitische Straftaten müssen endlich genauer zugeordnet werden – 14.06.2021 |   Von Frederik Schindler – Volontär Innenpolitik / Axel-Springer-Academy of Journalism and Technology

Zuletzt kam es auf mehreren propalästinensischen Demonstrationen zu antisemitischen Vorfällen. Es braucht verlässliche Daten, meint Frederik Schindler

90 Prozent der judenfeindlichen Vergehen würden von Rechtsextremen begangen, heißt es vom Bundeskriminalamt. Wer mit Juden spricht, weiß, dass das nicht stimmt. Es wird Zeit, dass die Erfassung reformiert wird, damit muslimischer Antisemitismus nicht weiter relativiert werden kann.

In der Diskussion über Judenhass in Deutschland ist immer wieder zu lesen: 90 Prozent der antisemitischen Straftaten würden von Rechtsextremisten begangen. Ursprung dieser Behauptung sind die Fallzahlen des Bundeskriminalamts, in denen tatsächlich jährlich rund neun von zehn Straftaten in diesem Bereich der „politisch motivierten Kriminalität rechts“ zugeordnet werden.

Seit mehreren Jahren wird diese Erfassung als irreführend kritisiert. Zu Recht: Wird eine Tat nicht aufgeklärt oder ergeben sich aus den Tatumständen keine gegenteiligen Anhaltspunkte, wird sie automatisch als rechtsmotiviert gewertet.

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MESOPOTAMIA NEWS RESULTS : Erdogan’s meeting with Biden more spin than substance

The two leaders’ first meeting as heads of state led to detailed discussions, but there were no breakthroughs.

Amberin Zaman  AL MONITOR –  June 14, 2021 – The long-awaited meeting today between Turkish President Recep Tayyip Erdogan and US President Joe Biden went pretty much as expected, with none of the big issues poisoning ties between the NATO allies getting resolved. The two leaders both said the 90-minute-long encounter on the margins of the NATO summit in Brussels had gone “very well” — Erdogan went as far as to claim that “We think that there are no issues within US-Turkey ties [that are unsolvable] and that areas of cooperation for us are greater than [our] problems.” However, Erdogan’s comments during a subsequent news conference offered little in the way of proof.

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MESOPOTAMIA NEWS : Erdogans Treffen mit Biden mehr Spin als Substanz

Das erste Treffen der beiden Staatsoberhäupter als Staatsoberhäupter führte zu ausführlichen Diskussionen, aber es gab keine Durchbrüche.

Amberin Zaman AL MONITOR – 14. Juni 2021 – Das lang erwartete Treffen zwischen dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und US-Präsident Joe Biden verlief so gut wie erwartet, wobei keines der großen Probleme, die die Beziehungen zwischen den NATO-Verbündeten zu vergiften, gelöst wurde. Beide Staats- und Regierungschefs sagten, die 90-minütige Begegnung am Rande des NATO-Gipfels in Brüssel sei “sehr gut” verlaufen – Erdogan ging so weit zu behaupten, dass “wir denken, dass es keine Probleme innerhalb der Beziehungen zwischen den USA und der Türkei gibt [die unlösbar sind] und dass die Bereiche der Zusammenarbeit für uns größer sind als [unsere] Probleme.” Erdogans Äußerungen während einer anschließenden Pressekonferenz boten jedoch wenig Beweis.

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MESOPOTAMIA NEWS : FLUGHÄFEN ERBIL (KURDISTAN-IRAK) & FRANKFURT – DEUTSCHER BUDESGRENZSCHUTZ VERHINDERT AN BEIDEN (!) ORTEN JOURNALISTEN-EINREISE

Festgehalten, Einreise verboten, abgeschoben

15 Juni 2021 –  Trotz gültigem Visum Einreise verweigert und abgeschoben. Wer ist dafür verantwortlich?

Erbil/Frankfurt. Während Teilnehmer der „Internationalen Delegation für Frieden und Freiheit in Kurdistan“ bereits in Düsseldorf am 12. Juni von der Bundespolizei ein Ausreiseverbot erhielten, konnten andere Personen nach Erbil fliegen. Mit dabei der BN-Chefredakteur Alfred Denzinger und unsere Mitarbeiterin Franziska Stier. Beide Journalisten wurden am Sonntag, 13. Juni, getrennt von Erbil über Ägypten bzw. Katar nach Frankfurt abgeschoben. In Frankfurt empfingen rund 100 Menschen die abgeschobenen Teilnehmern der Delegation in der Flughafenhalle.

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MESOPOTAMIA NEWS IN DEPTH ! : Irans soziale Frage – im Schatten von Politik und Wahlkampf

FRIEDRICH EBERT STIFTUNG  30 Mai 2021 

In Iran wird die soziale Frage immer brisanter, doch die Elite der Islamischen Republik behandelt sie weiterhin stiefmütterlich. Den Forderungen aus den größer werdenden Reihen der Protestierenden kann sie weder politisch noch wirtschaftlich etwas anbieten.  –  Von : Ali Fathollah-Nejad & Arash Sarkohi

Am 18. Juni wählt Iran den Nachfolger des nach acht Jahren Amtszeit ausscheidenden Präsidenten Hassan Rohani. Doch obgleich sich während Rohanis Amtszeit die sozio-ökonomische Lage der Bevölkerung massiv verschlechterte, wird das Thema soziale Gerechtigkeit von der gesamten iranischen Elite weiterhin äußerst stiefmütterlich behandelt.

Zur akuten sozio-ökonomischen Krise Irans gehören eine weitestgehend in Armut verharrende Unterschicht und eine zunehmend schrumpfende Mittelschicht – beide Phänomene tragen politischen Sprengstoff in sich.

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MESOPOTAMIA NEWS : US Lobbyists for Putin’s Pipeline Dodge Foreign Agent Laws

The State Department labels Nord Stream 2 executives as ‘foreign persons’

Adam Kredo • June 14, 2021  JEWISH NEWS SYNDICATE

Beltway firms lobbying for the Nord Stream 2 pipeline have dodged foreign lobbying laws, even though the Biden administration has affirmed that the company behind the project has engaged in sanctionable activity that serves the Kremlin’s geopolitical interests.

BGR Group and Roberti Global, two prominent Washington, D.C., consulting firms, have taken in nearly $9 million lobbying for Nord Stream 2 AG, the Swiss company building the pipeline. McLarty Inbound has received $2.6 million in fees from five private European companies that have loaned billions to Nord Stream 2. The company is based in Switzerland but wholly owned by Gazprom, a Russian gas company controlled by the Russian government.

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MESOPOTAMIA NEWS FOCUS : Strategic Incoherence Continued  – US Policy Towards Syria Under Biden

Dr. Jonathan Spyer  INSS ISRAEL – INSTITUTE FOR NATIONAL SECURITY AND STRATEGIC STUDIES

Introduction

On May 27, 2021, the US Administration decided not to extend the sanctions waiver for the American oil company Delta Crescent, related to the company’s activities in northeast Syria.  The waiver, issued in December 2020, had enabled the company to trade oil extracted there, in the area of the country controlled by the US-backed and Kurdish-led Syrian Democratic Forces.

The waiver had been initiated by the Trump Administration. The decision not to renew it appears to reflect a desire on the part of President Joe Biden to dismantle policies seen as ‘holdovers’ from the previous administration of Donald Trump. Paradoxically, the broader context of the decision demonstrates a certain continuity between the two administrations; namely, their hesitant, erratic and often ambiguous policy regarding Syria. Beyond an inconsistently applied desire to avoid major commitments, there seems to be an absence of any clear strategy regarding Syria.

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MESOPOTAMIA NEWS FORECAST : Lapid vows Israel will counter Iran’s nuclear ambitions ‘with every available option’ / LAPID WANTS “NEW DEAL” WITH IRAN ALONGSIDE BIDEN & MCRON !

The previous government’s focus on Republicans was a “bad gamble,” says Israel’s new top diplomat.

(June 14, 2021 / JNS) Israel will work relentlessly to ensure Iran’s nuclear ambitions are frustrated, incoming Israeli Foreign Minister Yair Lapid said on Sunday.Lapid, who was sworn both as foreign minister and alternate prime minister on Sunday, echoed former Prime Minister Benjamin Netanyahu in warning against lifting the pressure on Iran.

Lapid said he had voiced these concerns in his conversation with U.S. Secretary of State Antony Blinken just hours after being sworn in, as well as with French President Emmanuel Macron.

“We have to work together as we face a new Iran deal. This is a bad deal and we are going to work with the prime minister. Israel will use every option at its disposal in order to prevent Iran from having a nuclear weapon,” he told the ministry’s staff.Formularbeginn

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MESOPOTAMIA NEWS INTEL : FBI thanks French police for high-profile arrest of Luxembourg’s former top spy

AGENTS OF THE UNITED States Federal Bureau of Investigation visited the northeastern French city of Nancy last week, reportedly to thank its local police force for arresting a former senior officer in Luxembourg’s spy agency. The case is said to be connected to a notorious cyptocurrency-based fraud scheme, which some claim may be the largest in history.  by JOSEPH FITSANAKIS  14 June 2021

Frank Schneider headed the operations directorate of the Service de Renseignement de l’État Luxembourgeois (SREL), Luxembourg’s intelligence agency. Although he left the service in 2008, his name came up frequently in the context of a spy scandal that eventually brought down Luxembourg’s prime minister, Jean-Claude Juncker. The former spy was eventually acquitted of illegal conduct in that case —but he now appears to be in legal trouble of a different kind.

According to reports, US authorities have been looking for a man referred to in French media as “Frank S.” in connection to a massive Ponzi scheme that allegedly involves OneCoin, a Bulgarian-based cyptocurrency firm. British newspaper The Times has described the scheme as “one of the biggest scams in history”. It is believed that the OneCoin scheme defrauded victims around the world of over $4 billion.

Schneider was reportedly arrested on April 29 in Audun-le-Tiche, a small town on the French-Luxembourg border and not far from the Belgian and German borders. His arrest took place pursuant to an international warrant, which was later confirmed to have been issued by authorities in New York. It was reported at the time that Schneider’s arrest involved the deployment of members of Brigade de recherche et d’intervention —France’s equivalent of the Special Weapons And Tactics (SWAT) teams in the US.

The former spy is currently being held in detention at the Nancy-Maxéville prison, and is highly likely to be extradited to the US. American authorities have until June 28 to submit a formal extradition request to the Nancy office of the prosecutor.

Author: Joseph Fitsanakis | Date: 14 June 2021

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