MESOP WATCH: PRIDE FLAG NAZIS ? – „Regelrechte Hetzjagd“ durch Transgender-Aktivisten – Debatte über Rücktritt von Professorin
Transgender-Aktivistinnen und -Aktivisten haben der britischen Professorin Kathleen Stock Diskriminierung vorgeworfen. Nun trat sie zurück. Über die Reaktionen aus der Regierung und ihrer Universität spricht unser Korrespondent Arndt Striegler in London . WELT 2.11.2021 –
Nach dem Rücktritt der Professorin Kathleen Stock hat die britische Regierung ihr den Rücken gestärkt. Transgender-Aktivisten werfen Stock Diskriminierung vor. Sie hatte gesagt, dass Menschen nicht ihr biologisches Geschlecht ändern könnten. Jetzt werde auch ihre Familie bedroht.
Nachdem die britische Professorin Kathleen Stock sich von Transgender-Aktivisten zum Rücktritt gedrängt sah, hat die britische Regierung der Philosophin den Rücken gestärkt. „Ich denke nicht, dass sie ihren Job verlieren sollte“, sagte die Gleichstellungsbeauftragte der Regierung, Kemi Badenoch, am Sonntag dem Sender Sky News.
Transgender-Aktivistinnen und -Aktivisten werfen Stock Diskriminierung vor. Sie hatte gesagt, dass Menschen nicht ihr biologisches Geschlecht ändern könnten und der transaktivistischen Vorstellung widersprochen, dass Geschlechtsidentität in Fragen von Gesetz und Politik überwiege.
Stock habe jedes Recht, ihre Meinung zu vertreten, sagte die Gleichstellungsbeauftragte. Die Professorin der Universität Sussex in Brighton sei vermutlich im Einklang mit der Mehrheit der Bevölkerung. Sie sei entsetzt über die Entwicklung.
„Unfassbar deprimierend“
Britische Professorin tritt nach Kritik von Transgender-Aktivisten zurück
„Wirklich furchtbare Zeit“
Stock kündigte am Donnerstag ihren Rücktritt an. Sie und ihre Familie machten seit Jahren eine „wirklich furchtbare Zeit durch“, begründete sie ihren Schritt.
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Ihre Universität kritisierte die Anschuldigungen. Die Intoleranz gegen Stock stehe „in direktem Gegensatz zu den grundlegendsten Prinzipien der Wissenschaft“, hieß es von der Universität Sussex. Zuvor hatten Studierende bei einem Protest mit Plakaten und Graffiti ihren Rauswurf gefordert.
Der britische WELT-Korrespondent Arndt Striegler sprach im WELT Nachrichtensender von einer „regelrechten Hetzjagd“: „Ihre Familie ist bedroht worden“ (siehe Video).