MESOP MIDEAST WATCH : Rand Paul und andere Republikaner stellen die US-Unterstützung für die Ukraine infrage

1-1o-23 – Senator Rand Paul, unterstützt von mehr als zwei Dutzend weiteren Republikanern, kündigt Widerstand gegen die fortgesetzte finanzielle Unterstützung der Ukraine an. In einem offenen Brief an das Weiße Haus verlangen sie Klarheit über die Verwendung der Gelder und die strategische Ausrichtung.

Rand Paul, der republikanische Senator von Kentucky, hat Widerstand gegen die fortgesetzte finanzielle Unterstützung der Ukraine angekündigt. Er kritisiert sowohl die Regierung in Kiew als auch die Politik der Biden-Administration scharf und stellt damit eine Position dar, die von mehr als zwei Dutzend weiteren Republikanern im Senat und Kongress geteilt wird.

In einem TV-Interview mit Fox News warf Paul der Ukraine vor, keine echte Demokratie zu sein, insbesondere da Wolodymyr Selenskyj, der ukrainische Präsident, verkündet hat, im nächsten Jahr aufgrund des Kriegszustands keine Wahlen abzuhalten. Darüber hinaus beschuldigt Paul die ukrainische Regierung, politische Parteien verboten und geistliche verhaftet zu haben. Allerdings räumt er ein, dass Russland keineswegs besser sei, aber die USA müssten sich nicht zwingend für eine Seite entscheiden.

Ein weiteres Argument von Paul für seine ablehnende Haltung ist die finanzielle Situation der USA. Er wies darauf hin, dass die Vereinigten Staaten allein in diesem Jahr Schulden in Höhe von etwa 1,5 Billionen Dollar aufnehmen würden. “Wir müssen uns Geld von China leihen, um es in die Ukraine zu schicken”, kritisiert er und warnt vor steigender Inflation und einer möglichen Rezession in den USA.

Diesen Standpunkt hat Paul auch in einem offenen Brief an das Weiße Haus verfestigt. Darin wird Klarheit darüber gefordert, wie die Hilfsgelder für die Ukraine verwendet werden und welche Strategie und Exit-Pläne die US-Regierung verfolgt. Der Brief stellt auch die Frage, ob die Ukraine Fortschritte im Kampf gegen Russland gemacht hat. Ohne klare Antworten auf diese Fragen lehnen die Unterzeichner weitere finanzielle Unterstützung für die Ukraine ab.

Der Brief spricht für eine wachsende Fraktion innerhalb der republikanischen Partei, die eine Überprüfung der US-Außenpolitik fordert. Senator J.D. Vance, einer der Unterzeichner des Briefes, fasste die Haltung in einem Tweet zusammen: “Amerika wird aufgefordert, einen unbestimmten Konflikt mit unbegrenzten Mitteln zu finanzieren. Genug ist genug.”

Diese Entwicklung findet vor dem Hintergrund eines Antrags von Präsident Biden auf zusätzliche Mittel in Höhe von 24 Milliarden Dollar für die Ukraine statt, die sich weiterhin gegen die russische Aggression verteidigt. Diese wiederholten Anträge auf finanzielle Unterstützung werfen dringende Fragen zur Nachhaltigkeit der US-Außenpolitik und der finanziellen Belastbarkeit des Landes auf. Sie signalisieren eine potenzielle Verschiebung in der Ausrichtung der amerikanischen Politik und könnten weitreichende Auswirkungen auf die geopolitischen Beziehungen haben.

 

 

Bi-Partisan Senators Issue Statement on Azerbaijan Aggression Towards Armenia

 

WASHINGTON, DC — U.S. Senators Bill Cassidy, M.D. (R-LA), Jeanne Shaheen (D-NH), Pete Ricketts (R-NE), Gary Peters (D-MI), John Kennedy (R-LA), and Chris Van Hollen (D-MD) released the following joint statement calling on the Biden administration to take urgent steps to deter any Azerbaijani military action against Armenia.

“What we’re seeing in Nagorno-Karabakh is deeply troubling—the ethnic Armenians of Nagorno-Karabakh, a centuries-old indigenous population, are being forced to flee their ancestral homeland because of the violence directed at them by the Azerbaijani government,” said the senators. “This is the definition of ethnic cleansing and, disturbingly, there are signs that the military of Azerbaijan may launch future attacks. While we appreciate the Biden Administration’s efforts to address the emerging humanitarian crisis, these efforts have so far failed to persuade President Aliyev to change course. Preventing further catastrophe tomorrow requires a strong response today without delay.”

“We urge the Administration to coordinate with the European Union and make it clear to the Aliyev regime that any further military action is completely unacceptable and will be met with consequences. It’s critical the U.S.—alongside our European partners— dispatches additional humanitarian aid, enlists international monitors in Nagorno-Karabakh in addition to both sides of the Armenia-Azerbaijan border and reassures the Armenian population of our unwavering support. It’s time we hold Azerbaijan accountable for its unacceptable ethnic cleansing and clear pattern of aggression,” continued the senators.

Two weeks ago, the U.S. Senate Foreign Relations Committee expressed profound concern about Azerbaijan’s cruel blockade in Nagorno-Karabakh and expressed growing fears that it might engage in further military aggression, which has now occurred in recent days.