Bei Kobane gibt es ein Grabmal eines türkischen (seldschukischen) Fürsten aus dem Mittelalter. Außerdem gibt es türkische Ansprüche auf Aleppo. Deshalb wir davon ausgegangen, dass die Türkei abwartet, bis Kobane gefallen und die YPG geschwächt ist, um dann einen “Grund” zu haben, einzugreifen und ihre Forderungen durchzusetzen. Dass die natürlich bodenlos sind, steht auf einem anderen Blatt. Eigentlich ist nämlich nicht nur Aleppo, sondern auch “Antakya” (Antiocheia) seit Alters her eine syrische Stadt. Aber der Türkei geht es nicht um historische und kulturelle Realität (sonst müsste sie ja aufhören zu existieren), sondern darum, die Unabhängigkeit und Ent-Türkisierung der Kurden dauerhaft zu verhindern, und das auch in Syrien. Und natürlich darum, die Vorherrschaft zu haben über die Araber und andere Völker der Region. Von Jahangir