GYSI – DIE LINKSPARTEI – DIE DDR & CHEMIEWAFFEN IN NAHOST
Vernichtung syrischer Chemiewaffen: Gysi für Enthaltung
UNTERNEHMEN-HEUTE.de – 5.4.2014 – Berlin – In der Auseinandersetzung um den Bundeswehreinsatz zur Vernichtung von Chemiewaffen aus Syrien hat Linksfraktionschef Gregor Gysi für …
Gysi, als Pfaffe, enthält sich, andere aus seinem Verein sind ganz dagegen: obwohl dies doch wohl ein Fall friedenskompatibler Abrüstung ist, wenn Chemiewaffen vernichtet werden.
Als sie geliefert wurden, protestierte die Linkspartei nicht. Sie war – wie im Fall Iran – gegen jedes Embargo gegenüber ihrem Sportsfreund al Assad. Als vordem die Chemiegranaten einsatzfähig in der Anfal-Offensive Saddam Husseins in den IFA-Militärlastwagen der DDR in den kurdischen Norden transportiert wurden, protestierte die Vorläuferpartei Gysis nicht nur nicht, sondern begrüßte ausdrücklich diesen Akt, da die vertriebenen Kurden nun in Lager unterkommen würden, in denen moderne Elektrifizierung herrsche (Norman Paech). Fortschritt eben !
Zu schade, daß nun die Bundeswehr die toxischen Waffen vernichtet. Sie waren doch so lange sicher und gut und ohne allen Protest in den Händen des Antiimperialistischen Assad. Der wohnt obendrein genau gegenüber von Israel: wofür sie auch gedacht waren. Da wäre ja auch wirklich jeder Protest grundfalsch gewesen! Guy Debord