THOMAS VAN GOGH PERSPEKTIVEN DER UMERZIEHUNG UNTER DER PRIDE FLAG:
Berlin: Genderverbot oder wie jetzt?
4-6-23 – Der Berliner Abgeordnete Mathias Schulz (SPD) schrieb auf Twitter, dass Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) den Mitarbeitern ihrer Behörde das Gendern verboten habe. Das sei ein „Kulturkampf“, so Schulz, einen Beleg für das vermeintliche Gender-Verbot legte er laut B.Z. nicht vor, plädierte aber für eine inklusive Sprache. Grünen-Politikerin Antje Kapek sprang ihm zur Seite:
„Autoritärer Gender-Verbotserlass statt versprochenem neuen Miteinander? (…) Die versprochene Politik der Vielfalt ist damit jetzt schon ad absurdum geführt.“ Sie erinnerte daran, dass Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner kürzlich in einem Interview gesagt hatte: „Ich habe noch keinen Brief in Gender-Sprache unterschrieben. Mir ist wichtig, dass die Sprache der Verwaltung verständlich ist.“ Die Verkehrsverwaltung dementierte das angebliche Gender-Verbot: „Dies ist eine Falschinformation. Es sind keine Anweisungen dieses Inhalts ergangen“, so ein Sprecher der Behörde zur B.Z. Der FDP-Politiker Stefan Förster kommentierte: „Vermutlich sollen sie nur die amtliche deutsche Rechtschreibung einhalten, so wie man dies auch von Behördenmitarbeitern erwarten darf. Sonderzeichen in Wörtern, die vorher den Mitarbeitern aufgezwungen worden sind, waren das Problem.“ (bz-berlin.de)