THEO VAN GOGH WATCH VORAUSSAGE : Präsident des Mieterbundes warnt: “Mietpreise werden explodieren – und der arbeitende Steuerzahler trägt die Last!”
24-5-23 – Lukas Siebenkotten, Präsident des Deutschen Mieterbundes, lässt die Alarmglocken schrillen: Mieten werden in den kommenden Jahren enorm steigen, während die Löhne hinterherhinken.
Dies, so Siebenkotten, wird insbesondere Mieter mit geringem Einkommen hart treffen. Doch während der Präsident des Mieterbundes vor sozialen Verwerfungen warnt, übersieht er die unausweichliche Last, die auf den Schultern der arbeitenden Steuerzahler liegen wird.
“Man muss sich keinen Illusionen hingeben: Alles, was legal ist, wird an Mietsteigerungen in den nächsten Jahren ausgenutzt werden”, sagte Siebenkotten den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die drastische Prognose basiert auf einer Kombination aus steigenden Mietpreisen und mangelndem Wohnungsbau. Siebenkotten prognostiziert, dass in den kommenden Jahren mehr als 5 Millionen Haushalte 40 Prozent oder mehr ihres Einkommens für die Miete ausgeben müssen – eine erschreckende Statistik.
Der Präsident des Mieterbundes warnt davor, dass der Durchschnittspreis pro Quadratmeter bald die 10-Euro-Marke übersteigen könnte. Zum Vergleich: Das Statistische Bundesamt berichtete, dass der Durchschnittspreis pro Quadratmeter im Jahr 2022 bei 8,70 Euro lag. Das ist eine massive Steigerung in nur wenigen Jahren.
Doch wer wird die Last dieser explosiven Mietsteigerungen tragen? Die Antwort: Der arbeitende Steuerzahler. Während Siebenkotten die Rückkehr privater Finanzierer in den sozialen Wohnungsbau und den Rückkauf von Wohnungen durch die öffentliche Hand fordert, ignoriert er die Tatsache, dass diese Maßnahmen letztlich durch die Steuerzahler finanziert werden müssen.
Inmitten des lauten Geschreis um steigende Mieten bleibt eine kritische Stimme stumm: Die der Arbeitnehmer, die mit ihrer Schufterei die steigenden Mieten und Sozialleistungen finanzieren müssen. Die doppelt belastete Bevölkerungsschicht wird immer weiter in die Ecke gedrängt, während sich die Diskussion um steigende Mieten und soziale Ungerechtigkeit weiterhin nur um Mieter und Vermieter dreht.