THEO  VAN GOGH ANALYSIS : “THE GREAT RESET” MEANS GREAT CRASH ! – Institut in Schieflage : Bank-Beben aus dem Silicon Valley

Nach dem verlustreichen Verkauf von Wertpapieren geriet die Slicon Valley Bank in Schieflage.Eine auf Start-up-Finanzierung spezialisierte Nischenbank in den USA muss eine Kapitalerhöhung vornehmen, weil mit Anleihen hohe Verluste realisiert wurden. Das lässt Bank-Aktien rund um den Globus einbrechen. Ein Sturm im Wasserglas oder der Vorbote einer neuen Finanzkrise?

Das Beben nahm seinen Anfang am Mittwoch in Kalifornien. Die Silicon Valley Bank kündigte eine Notkapitalerhöhung im Volumen von 2,25 Milliarden Dollar an. Grund war, dass ein Verlust von 1,8 Milliarden Dollar gebucht werden musste, nachdem man Wertpapiere verkauft hatte, schwerpunktmäßig Anleihen, deren Werte nach der Zinswende deutlich gefallen sind.

Was folgte, war ein Kurssturz epischen Ausmaßes der Aktie der Silicon Valley Bank, die sich auf die Finanzierung von defizitären Start-ups spezialisiert und mit diesem Geschäftsmodell, der Vergabe von „Venture Debt“, also Wagnis-Fremdkapital, auch in Deutschland aktiv ist. Am Donnerstag verloren die Aktien 60 Prozent ihres Werts, am Freitag waren sie zunächst vom Handel ausgesetzt. Mittlerweile ist die Kapitalerhöhung gescheitert und die Bank in Verkaufsgesprächen befindlich, berichtete am Freitagnachmittag der amerikanische Nachrichtensender CNBC. Das Geldhaus ist vorübergehend geschlossen und unter staatliche Kontrolle gestellt worden, gab die US-Einlagensicherung FDIC am Freitag bekannt. Zum Schutz der Kunden seien alle versicherten Einlagen der Bank in eine neue Zweckgesellschaft überführt worden. Kunden sollen spätestens am Montagmorgen wieder Zugang zu diesem Geld haben. Laut FDIC verwaltete die Bank Ende Dezember insgesamt Vermögenswerte im Volumen von 209 Milliarden Dollar und hatte rund 175,4 Milliarden Dollar an Kundeneinlagen. Wie viel davon von der Einlagensicherung abgedeckt werde, sei zunächst aber noch unklar.

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