THEO VAN GOGH SATIRETOD : SCHWARZFAHREN IN FRANKFURT NICHT MEHR MÖGLICH : „WER DAS WORT HAT – HAT DIE SACHE!“ (Antonio Gramsci)
Political Correctness: Komiker, Schauspieler, Entertainer, Satiriker und Kabarettisten haben es immer schwerer: Denn Witze müssen jetzt politisch korrekt sein. Das deutsche Fernsehen besteht darauf.
Politisch korrekte Satire ist wie Bier ohne Alkohol, wie Schokolade ohne Zucker, wie indisches Essen ohne Gewürze. Angeschnallt und hirnbetreut werden wir man durchs Leben kutschiert, Kinderbücher und alte Disney-Filme werden reihenweise aus dem Sortiment genommen. Brave New World !
In der Satire und Comedy nimmt die Verbotskultur amerikaweit und europaweit kuriose Züge an. Immer mehr Komiker, Satiriker und Kabarettisten trauen sich kaum noch, ihr komplettes Programm anzuspielen.
In Großbritannien haben sich schon berühmte Komiker wie John Cleese und Roman Atkinson (Mr. Bean) besorgt über diese Enticklung geäußert. Atkinson sieht mittelalterliche Finsternis auf uns zukommen.
Der deutsche Kabarettist Dieter Nuhr spricht von der »Kastration des Humors«. Immer häufiger werden Kabarettisten ausgeladen, weil sie angeblich Grenzen überschritten haben.
»Der Begriff »Schwarzfahren« soll rassistisch sein«, »Kein Fasching im Kindergarten: Verkleidungsverbot für Kinder«.]
Frankfurt am Main 2023