HEO VAN GOGH PROTEST – GOOGLE SPERRT DEUTSCHEN JOURNALISTEN ! BORIS REITSCHUSTER

Liebe Leserinnen und Leser,

nanu, so schnell schon ein neues Wochenbriefing, werden Sie sich jetzt vielleicht sagen.

Ja. Und leider aus unerfreulichen Gründen. Der erste ist schnell abgehandelt und wäre keinen eigenen Brief wert: Tatsächlich habe ich in meinem letzten Wochenbriefing statt „Sozialtourismus“, von dem Friedrich Merz sprach, das Wort „Sozialterrorismus“ verwendet. Ein ebenso dummer wie ärgerlicher Fehler. Umso mehr, als tatsächlich drei Korrektoren gegengelesen haben. Aber manchmal ist es eben wie verhext. Und man liest offenbar automatisch das, woran man denkt – das Gehirn korrigiert automatisch, und so bemerkt man den Fehler nicht. Insofern hoffe ich, dass viele ihn gar nicht bemerkt haben – und die anderen aus dem Kontext erschließen konnten, was gemeint war. Das macht es nicht weniger ärgerlich. Und ich bitte Sie herzlich um Entschuldigung. Ich bräuchte einfach mal wieder mehr Schlaf oder einen freien Tag.

Der zweite Grund für dieses schnelle neue Wochenbriefing ist weitaus dramatischer. Google hat mir die Werbung für meine Seite gesperrt. Mit hanebüchenen Begründungen, die sich lesen wie eine Liste von all den „woken Wahrheiten“ bzw. den Mantras der politischen Korrektheit, die auch nur leise anzuzweifeln heute Ketzerei ist. Nachlesen können Sie all das im Detail ebenso wie die ganze unglaubliche Geschichte der Sperrung hier auf meiner Seite.  Besonders perfide:  Wo genau „Fehlinformationen“ und „Hass“ stehen sollen auf meiner Seite, die man mir vorwirft, teilt Google gar nicht erst mit. Man wird also schuldig gesprochen, ohne auch nur zu erfahren, wofür konkret – und damit auch ohne jede Chance, sich wirksam zu wehren. Wie bei Kafka.

Besonders bizarr: Mein Glaube, die kleine Werbeagentur, die mutig den “Blacklists” trotzte und für meine Seite mit viel Mühe etwas Werbung fand, war nicht, wie ich bisher fest annahm, von Google unabhängig. Auch da hat der Monopolist seine Finger drin.

Gleichzeitig bemerkte ich einen Rückgang der Zugriffszahlen. Auch der ist kein Zufall: Meine Seite ist offenbar nicht nur bei der Reklame-Tochter von Google gesperrt, sondern auch von “Google News” gestrichen worden. Das heißt: Bei der Suche nach Nachrichten findet man mich dort jetzt nicht mehr.

Anhänger der Regierung werden nun sagen: Google ist ein Privatkonzern, das alles ist Privatsache. Aber das ist es eben nicht. Denn Google ist faktisch Monopolist. Und Monopolisten sind laut deutscher Rechtssprechung an das Grundgesetz gebunden. Man nennt das „Ausstrahlung der Grundrechte“. Zudem verstoßen die Eingriffe gegen Wettbewerbsrecht. Sie sind eine massive Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten von regierungstreuen Medien. Ich bin sicher: Was Google hier tut, ist illegal. Aber Recht haben und Recht bekommen sind in Deutschland 2022 sehr unterschiedliche Dinge.

Früher habe ich mich auf das Wochenende gefreut, weil ich da nicht arbeiten musste. Heute muss ich auch am Wochenende arbeiten – meine Seite ist wie meine Katzen, innig geliebt, aber immer hungrig und zu füttern. Heute freue ich mich auf das Wochenende, weil dann in der Regel keine Post mit Hiobsbotschaften kommt – ob das Nachforschungen der Polizei sind, Ermittlungen, Kontokündigungen oder andere Schikanen.

 Eigentlich sind all das Komplimente und Ritterschläge. Kein Wunder, dass Google jetzt zuschlug, wo meine Seite mit 7,3 Millionen Besuchern im Monat September in unglaubliche Höhen vorgestoßen war und auch Marktführer bei den kritischen Medien ist.

Dabei geht es nicht nur mir so. Auch die „Achse des Guten“ und andere kritische Medien sind im Kreuzfeuer. Keine Angst: Ich werde jetzt nicht die Liste der Schikanen und des Psycho-Terrors hier anführen – selbst das Lesen ist zermürbend. Und glauben Sie mir – es selbst zu erleben ist noch zermürbender.

Meine Hoffnung liegt bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Unterstützung ist in diesen Zeiten wertvoller denn je. Moralische oder ideele, etwa durch Teilen und Weiterleiten dieses Wochenbriefings von denjenigen, die selbst wenig haben oder unter der Zerstörung unserer Wirtschaft durch die Regierung leiden. Und monetäre Unterstützung von denen, die noch die Kraft dafür haben. Ob als kleines “Vorweihnachts-Geschenk” in Form einer Überweisung (IBAN LT18 3190 0201 0000 1014,), als besonders wertvolle Patenschaft durch einen Dauer-Auftrag, durch eine Bestellung von Shop-Artikeln, etwa für Weihnachten, bei meinen Unterstützern, – oder indem Sie selbst Werbung auf meiner Seite buchen, wenn Sie Unternehmer sind (Kontakt hier). Diese Werbung können Sie in der Regel als Betriebsausgabe absetzen.

Meine Hoffnung ist: Gemeinsam sind wir stark und zeigen denjenigen, die kritische Journalisten mundtot machen möchten, was eine Harke ist.

Ich bin sicher: Die Gegner von Freiheit und Demokratie haben ihre Rechnung ohne den entscheidenden Faktor gemacht: Ohne Sie, ohne die mündigen, freiheitsliebenden Bürger!

Tausend Dank im Voraus für Ihre Unterstützung

Herzlich
Ihr
Boris Reitschuster

PS: Hier noch mein aktueller Brief an die Facebook-Zensoren, die mich nur wenige Tage nach der letzten Sperrung erneut für 30 Tage gesperrt haben – bis heute. Pünktlich zur Entlassung aus dem digitalen Kerker habe ich den Kerkerwärtern dieses Schreiben auf meine Facebook-Seite gepostet:

Hallo Bertelsmann-Zensoren! Eine Frage an Sie, da Ihr Konzern ja lange Zensur-Erfahrung hat und schon im Dritten Reich mit besonderer Inbrunst und Eifer zensierte: Ministerpräsident Söder hat jetzt zu etwas, worüber man hier nicht schreiben darf, etwas gesagt, wofür sie hier Menschen sperren (er hat einen Grippe-Vergleich gemacht).
Werden Sie den Bayerischen Ministerpräsidenten jetzt auch sperren, so wie Sie Journalisten sperrten dafür, dass sie ein Biden-Zitat zu dem verbotenen Thema hier wörtlich wiedergaben?
Wie fühlt es sich an, so einen Job zu machen?
Wie fühlen sich Ihre Vorgesetzten dabei, dafür die Verantwortung zu haben?
Haben Sie keine Angst um Ihren Arbeitsplatz als Zensor, wo der Facebook-Aktienkurs jetzt steil nach unten stürzt? Auch wegen der Zensur, weil sich immer mehr Menschen abwenden.
Haben Sie keine Angst, dass es mal eine Aufarbeitung Ihrer Zensur geben wird?
Ich werde mich dafür einsetzen, dass Sie dabei fair behandelt werden und man Sie mit Ihren Rechtfertigungen nicht zensiert, so wie Sie es jetzt mit Andersdenkenden machen!
Hochachtungslos
Boris Reitschuster

PS: Und erklärt mir bitte endlich mal, wieso immer eine Mehrzahl der Kommentare verschwindet. So schnell könnt Ihr doch gar nicht zensieren. Macht das die “künstliche Intelligenz” für Euch?

 
Leider bekomme ich immer wieder Zuschriften, dass der oben abgebildete Button “Dieses Wochenbriefing auf Facebook teilen” bei manchen Lesern nicht funktioniert. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, bitte ich Sie, einfach diesen Link hier bei Facebook zu veröffentlichen. Er führt zur Internet-Version des Wochenbriefings. Vielen Dank, jeder Link und Hinweis ist sehr wertvoll!
Da meine Seite nicht GEZ-finanziert ist, existiert sie mit bis zu 53,7 Millionen Aufrufen im Monat nur dank Ihrer Unterstützung – für die ich im Voraus ganz herzlich danke.

Nach dem Rausschmiss bei Paypal geht das nur noch per Überweisung oder Dauerauftrag: IBAN: LT18 3190 0201 0000 1014, BIC: TEUALT22XXX.

Alle, die wenig haben, bitte ich, das Wenige zu behalten! Umso mehr freue ich mich über Unterstützung von denen, denen sie nicht weh tut!