THEO VAN GOGH DISCOVERY – Nord Stream 1: Ermittler entdecken 50 Meter langes Loch in Pipeline / ERSTE FOTOS

EXPRESSEN 19-10-22

Bislang deuteten nur Gasblasen auf der Meeresoberfläche die Zerstörung der Gaspipeline an. Nun wurden Unterwasseraufnahmen veröffentlicht, die drastische Schäden an der Leitung Nord Stream 1 zeigen sollen.

Unterwasseraufnahmen sollen erstmals das volle Ausmaß der Zerstörungen an der Pipeline Nord Stream 1 durch eine Explosion Ende September veranschaulichen. Die schwedische Zeitung »Expressen« veröffentlichte Aufnahmen (den kostenpflichtigen Artikel dazu finden Sie hier) und berichtete, ein mindestens 50 Meter langer Abschnitt der geborstenen Gaspipeline Nord Stream 1 fehle oder sei unter dem Meeresboden begraben worden.

Die Aufnahmen sollen am Montag in 80 Metern Tiefe gemacht worden sein und zeigten unter anderem große Risse und verbogenes Metall, hieß es.

Die Videoaufnahmen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht überprüfen.

Trond Larsen, Drohnenpilot der norwegischen Firma Blueye Robotics, sagte »Expressen«, nur »extreme Gewalt kann solch dickes Metall auf diese Weise verbiegen«. Es sei zudem »eine sehr große Auswirkung auf den Meeresgrund« um die Pipeline zu sehen gewesen, berichtete Larsen, der laut der Zeitung die Unterwasserdrohne für die Aufnahmen lenkte.