THEO VAN GOGH GESELLSCHAFT: THE KRIPPE AS A CLOSED SHOP / EINE EUROPÄISCHE GESAMT-ÜBERSICHT plus CHICAGO!
Weihnachten – Eine Karikatur eines Südtiroler Wochenmagazins „ff“ verbildlicht die Lage:
Das Tor zur Krippe ist verriegelt. Ein Schild auf den Brettern verkündet: „Closed“.
Der Stern von Bethlehem darüber ist erloschen, rechts scheint ein Halbmond, links erläutern schlecht gekritzelte Parolen das gallopierende westliche Bedürfnis zur Selbstpreisgabe:
„Um die Gefühle unserer islamischen Mitbürger nicht zu verletzen, wird auf das Weihnachtsfest verzichtet.“
In Bozen werden in Kindergärten Lieder mit Jesusbezug wie „Stille Nacht“ oder das bekannteste italienische Weihnachtslied „Tu scendi dalla stelle“ nicht mehr gesungen werden – eine feste Absicht, die erst nach lautsarkem Protest einiger Eltern (vorerst) scheiterte.
Im Disput um christliche Symbole – den Verzicht auf Kreuz und Krippe – erinnert der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper: Toleranz bedeute „Respekt vor der Überzeugung anderer, nicht Verzicht auf die eigene Überzeugung“. Mit diesem Trend werde man nicht „Achtung, sondern Verachtung der Andersgläubigen ernten.“
Eigentlich ist Italien ein Land der Krippe. Der Heilige Franz von Assisi stellte die Geburt Jesu vor fast 800 Jahren mit Menschen aus seiner Heimat nach. In Rom schmückt sie jährlich die schönsten Plätze und den Bahnhof. Neapolitanische Krippenkünstler beeinflußten vor Jahrhunderten viele schöne Barockkrippen nördlich der Alpen.
„Singen wir in Zukunft Pokemon-Lieder unterm Tannenbaum“, schrieb eine erboste Südtirolerin an die Zeitung „Alto Adige“. „Feiern wir in Zukunft in den Katakomben?“, zürnte eine andere Leserin. „Weihnacht ohne Christkind,“ titelte ein Blatt und die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ provozierte: Wenn es so sei, wenn das Fest der Geburt Jesu auf Konsum reduziert werde, wäre es konsequent, „die Weihnachtsfeste ganz abzuschaffen“.
SCHWEIZ
Für sämtliche Gefängnisse der Schweiz wurde das obligatorische Weihnachtsfest abgeschafft: “aus Rücksicht auf die Gefühle der mehrheitlich muslimischen Insassen”. Diesen aber wird gleichzeitig im Knast weiterer Raum und Ort geboten, um islamische Feste und Rituale abzuhalten.
ENGLAND
Im multikulturellen England geht in Zeiten politischer Korrektheit und der Angst vor Klagen sich diskriminiert fühlender Andersgläubiger versenden Firmen keine Weihnachtsgrüße mehr, sondern neutrale “Briefe zur Jahreszeit”.
Andererseits: Im englischen privaten Fernsehsender Channel 4 darf in diesem Jahr eine Muslima im Nikab (also verschleiert bis auf die Augen) die Weihnachtsansprache halten.
Der Sender hat nämlich beschlossen, als ‘Gegengewicht’ zur traditionellen Weihnachtsansprache der britischen Königin eine moslemische Frau sprechen zu lassen: Der private Fernsehsender Channel 4 wählte für seine Ansprache die Islam-Lehrerin Khadija Ravat aus, die über ihrem Gesicht stets einen Schleier trägt.
Der Sender sieht darin einen Beitrag zur besseren Verständigung zwischen den Religionen.
Weihnachtsverbot auch an Schweizer Schulen
In Spanien haben die Schulen offiziell die Weihnachtsfeiern gestrichen und Großbritannien ist eifrig bemüht, das christliche Fest so totalitär wie das Rauchen aus dem öffentlichen Leben zu verbannen.
Der Präsident des Schweizer Lehrerverbande, Beat W. Zemp, hat sich auf die Seite radikaler moslemischer Eltern geschlagen und findet, daß Weihnachten und alles, was damit zu tun hat, in einer Schule nichts zu suchen hat. Sowohl das Basteln an Weihnachtsschmuck und Adventskränzen als auch Weihnachtsbäume sollen demnächst tabu sein.
«Adventskränze und Weihnachtsbäume haben im Klassenzimmer nichts zu suchen. Im Kanton Neuenburg forderten muslimische Eltern kürzlich: Alle Weihnachtsaktivitäten raus aus der Schule! Es sei nicht tolerierbar, daß Weihnachten in der Klasse gefeiert werde. Zugleich wurde die Einrichtung muslimischer Gebetsräume in den Schulen gefordert.
DEUTSCHLAND
Der evangelische Kindergarten Stuttgart-Gablenberg gehört zu denen, die auf eine Weihnachtsfeier verzichten. Protestanten hielten dagegen: wenn ein Kindergarten ein konfessioneller Kindergarten sei, solle er nicht mit seiner Konfession hinter dem Berg halten.
Dieselbe Ansicht wurde schließlich gegen die Kindergartenleitung auch von einem Großteil er muslimischen Eltern vertreten.
| X-MAS VERBOT IN CHICAGO
Eine ähnliche Weihnachtsstory ereignete sich in der US-amerikanischen Metropole Chicago zu. Großer Beliebtheit in der auch von deutschen Einwanderern geprägten Stadt erfreut sich seit zehn Jahren ein „Christkindlmarkt“ zwischen Wolkenkratzern. Zu den Sponsoren der Veranstaltung mit über einer Million Besuchern nach dem Vorbild des Nürnberger Weihnachtsmarkts gehören Firmen wie Daimler-Chrysler, BMW und Bosch. In diesem Jahr wollte auch der Filmvertrieb New Line Cinema die Veranstaltung mit über 9.000 Euro fördern. Dafür sollten auf dem Markt mit Verkaufsbuden, Bratwurst und Glühwein Werbefilme für den Spielfilm „The Nativity Story“ laufen. Unter dem Titel „Es begab sich aber zu der Zeit“ kommt die Weihnachtsgeschichte am 7. Dezember auch in die deutschen Kinos. Derweil darf die Filmwerbung auf dem Chicagoer Christkindlmarkt nicht laufen, weil sie Nichtchristen kränken könnte. Das ist die Begründung für das Verbot, das Bürgermeister Richard M. Daleys Ordnungsamt ausgesprochen hat. Chicago (www.kath.net/idea) SPANIEN Wie ABC Newspapers am Mittwoch berichtete, entschieden die Lehrer der Hilarion Gimeno Schule in Zaragoza in vorbildlicher vorauseilender Unterwerfung, während der Vorweihnachtszeit keine Krippenspiele und keine Vergabe von Weihnachtsgeschenken mehr zuzulassen, um Kinder moslemischen Glaubens nicht mit traditionellen Bräuchen zu belästigen.
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