MESOP NEWS „SIMON WIESENTHAL“ : SHAME & TROUBLE IN THE FAMILY / Wo alle Likes genau verfolgt & geprüft werden ! / ANTISEMITISMUS & MICHAEL BLUME & BENNY WEINTHAL
Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Baden-Württemberg, Michael Blume, ist seit 2019 auf den sozialen Medien unteren anderen derart tätig gewesen, dass er ein Facebook-Posting mit einem „Gefällt mir“ versehen hat, in dem Zionisten mit Nazis verglichen wurden. Seitdem hat er weiterhin antijüdische, antiisraelische und konspirative Twitter-Accounts mit „Gefällt mir“ versehen und retweetet.
Die DIG – Deutsch-Israelische Gesellschaft , der Zentralrat der Juden in Deutschland , die Jüdische Allgemeine , haGalil.com , Honestly Concerned e.V. u.a, zahllose bekannte Personen, die sich im Kampf gegen den Antisemitismus Verdienste erworben haben, stellen sich vor Michael Blume und verurteilen das Simon Wiesenthal Center .
Auch in fast allen Zeitungen wird behauptet, der Antisemitismusbeauftragte Michael Blume sei zu Unrecht neben dem Iran, der Hamas, Unilever usw. in der Liste aufgeführt. Der Antisemitismusbeauftragte Michael Blume selbst und viele Zeitungen sehen in der Kritik eine Diffamierung und führen an, diese sei rechtextremen Kreisen zuzuschreiben, zu denen flugs Benjamin Weinthal gezählt wird.
Fast alle übersehen dabei, dass unter Punkt 7 nicht Blume als einer der schlimmsten Antisemiten aufgeführt wird, dass er auch nicht als Antisemit bezeichnet wird, sondern dass es um Deutschland geht und dass vor dem Hintergrund der deutschen Verhältnisse die Arbeit der Antisemitismusbeauftragten bewertet wird und Blume dabei schlecht wegkommt.
Statt mit Argumenten dieser Bewertung Blumes zu widersprechen, werden weitgehend seine Verdienste, seine freundschaftlichen Beziehungen, seine untadelige Persönlichkeit und ungeprüft seine längst widerlegten Rechtfertigungen seiner unentschuldbaren Aktivitäten in den Sozialen Medien reproduziert und es wird das Gerücht über die rechtsextreme Gesinnung und Verbindungen eines unliebsamen Juden und einer jüdischen Organisation gestreut.
Gert Buurmann hat auf Tapfer im Nirgendwo die Veröffentlichung des SWC übersetzt. Dort ist zu lesen:
Auf Platz 7 findet sich Deutschland. In der Begründung heißt es:
In Deutschland wurde eine neue Regierung gewählt, die das Ende der Ära Angela Merkel markiert. Trotz ihrer vielen Erfolge als Kanzlerin hat Deutschland es versäumt, antisemitische Angriffe von Rechtsextremen, Islamisten und von Seiten der Linken, die Israel dämonisieren einzudämmen. Ihre Regierung hatte die Holocaustleugnung des Ayatollah-Regimes und die häufigen Aufrufe des Regimes, den jüdischen Staat zu zerstören, selten angeprangernt.
Im Juni 2021 bestätigte die Bundesregierung eine erschreckende Zahl antisemitischer Hassdelikte im Jahr 2020. Im Jahr 2020 wurden allein in Berlin mehr als tausend antisemitische Vorfälle registriert, ein Anstieg von fast zwanzig Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Antisemitismusbeauftragter des Landes Berlin, Samuel Salzborn, räumte ein: „Eines ist klar: Berlin hat ein Antisemitismusproblem.“
Allerdings scheint ein anderer deutscher Antisemitismusbeauftragter offenbar vergessen zu haben, dass seine Aufgabe darin besteht, den Antisemitismus zu bekämpfen und nicht darin ihn in sozialen Netzen mit einem „Gefällt mir“ zu versehen. Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Baden-Württemberg, Michael Blume, ist seit 2019 auf den sozialen Medien unteren anderen derart tätig gewesen, dass er ein Facebook-Posting mit einem „Gefällt mir“ versehen hat, in dem Zionisten mit Nazis verglichen wurden. Seitdem hat er weiterhin antijüdische, antiisraelische und konspirative Twitter-Accounts mit „Gefällt mir“ versehen und retweetet.
Im krassen Gegensatz dazu hat Blumes Amtskollege in Hamburg, Stefan Hensel, seine Stadtregierung aufgefordert, das vom iranischen Regime kontrollierte Islamische Zentrum in Hamburg zu schließen, weil dies Antisemitismus schürt. Blume hat es versäumt, die baden-württembergische Metropole Freiburg zur Beendigung ihrer Städtepartnerschaft mit Isfahan des iranischen Regimes aufzufordern, einer Stadt, deren Verwaltung jedes Jahr bei ihrer jährlichen Al-Quds-Demonstration zur Zerstörung des jüdischen Staates aufruft .
haGalil 29-12-2021