Kritik nach Bidens Gipfel : China: Amerikas Demokratie ist „Massenvernichtungswaffe“
MESOP NEWS : DER NEUE GLOBALE FASCHISMUS KOMMT VON LINKS = KPCh ROT CHINA!
FAZ 11.12.2021 – Der amerikanische Präsident Joe Biden hat einen internationalen Demokratie-Gipfel organisiert, zu dem China nicht eingeladen war, aber Taiwan. Die Führung in Peking ist erbost und sieht „ideologische Vorurteile“ am Werk.
Nach dem von den Vereinigten Staaten organisierten Demokratie-Gipfel hat China die amerikanische Demokratie als „Massenvernichtungswaffe“ bezeichnet. „Die ‘Demokratie’ ist längst zu einer ‘Massenvernichtungswaffe’ geworden, welche die USA nutzen, um sich in anderen Ländern einzumischen“, äußerte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums am Samstag mit.
Die Vereinigten Staaten hätten den Demokratie-Gipfel organisiert, um „Linien ideologischer Vorurteile zu ziehen, die Demokratie zu instrumentalisieren und als Waffe einzusetzen und Spaltung und Konfrontation herbeizuführen“. Peking werde sich „entschieden gegen jegliche Art von Pseudo-Demokratien wehren“, erklärte der Sprecher.
Peking wirbt für „ganzheitlichen Demokratie des Volkes“
China hatte ebenso wie Russland den vom amerikanischen Präsidenten Joe Biden organisierten Gipfel schon vor dessen Eröffnung scharf kritisiert und die amerikanische Demokratie als „korrupt“ und „gescheitert“ bezeichnet. Stattdessen warb Peking für seine eigene Version „einer ganzheitlichen Demokratie des Volkes“.
Der Demokratie-Gipfel war ein Wahlkampfversprechen des amerikanischen Präsidenten, der den Kampf zwischen Demokratien und „autokratischen Regierungen“ in den Mittelpunkt seiner Außenpolitik gestellt hat. China und Russland waren nicht eingeladen, auch das Nato-Mitglied Türkei und das EU-Mitglied Ungarn standen nicht auf der Einladungsliste. Taiwan hingegen war zum Ärger Chinas eingeladen. Der Gipfel fand am Donnerstag und Freitag online statt. Bei seiner zweiten Auflage im nächsten Jahr soll er physisch abgehalten werden.
China hatte den Vereinigten Staaten vorgeworfen, ideologische Gräben wie im Kalten Krieg zu fördern. Washington hat wiederholt betont, es werde keinen Kalten Krieg mit China geben. Allerdings haben die Spannungen zwischen beiden Ländern in den vergangenen Jahren unter anderem wegen Unstimmigkeiten in den Bereichen Handel, technologischer Wettbewerb und Menschenrechte deutlich zugenommen.