MESOP WATCH NEU: ER WEISS, WOVON ER SPRICHT ! – Jens Weidmann : Der scheidende Bundesbankpräsident wirbt für das Bargeld

FAZ 10.11.2021 Jens Weidmann hört zum Jahresende auf. Beim Bargeldsymposium schildert der Bundesbankpräsident aber noch einmal die Stärken von Scheinen und Münzen. Die Bargeldnachfrage wachse trotz des Trends zur Kartenzahlung weiter.

Zum Jahresende hört Jens Weidmann als Bundesbankpräsident auf. Am Mittwoch nutzte er das Bargeld-Symposium der Bundesbank, um noch einmal fürs Bargeld zu werben. Weidmann schildertel die Stärken von Scheinen und Münzen und skizzierte die künftige Rolle des digitalen Euros: Auch wenn das bargeldlose Bezahlen in der Pandemie einen starken Schub bekommen habe, bleibe Bargeld wichtig. Der digitale Euro werde es nicht ersetzen.

Gerade in Zeiten hoher Unsicherheit setzen die Menschen auf Bargeld. So habe zu Beginn der Corona-Pandemie die Bargeldnachfrage in Deutschland zeitweise kräftig angezogen. Die Filialen der Bundesbank hätten im vergangenen Jahr Banknoten im Gesamtwert von 70 Milliarden Euro netto ausgegeben