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Diplomatische Krise nach Streit um U-Boot-Deal: Frankreich ruft Botschafter aus USA &Australien zurück – Paris verliert 56-Milliarden-Euro-Vereinbarung
- In Paris spitzt sich eine diplomatische Krise zu.
- Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich offenbar dafür eingesetzt, dass seine Botschafter in den USA und in Australien nach Paris zurückkommen.
- Hintergrund ist ein geplatzter U-Boot-Deal.
18.09.2021, 7:40 Uhr
Paris. Frankreich ruft wegen des Streits um ein geplatztes U-Boot-Geschäft seine Botschafter aus den USA und Australien zu Konsultationen zurück. Dieser außergewöhnliche Schritt geschehe auf Wunsch von Präsident Emmanuel Macron, teilte Außenminister Jean-Yves Le Drian am Freitagabend in Paris mit.
Die Entscheidung, den 2016 besiegelten Kauf französischer U-Boote zugunsten einer Partnerschaft mit den USA und Großbritannien zu verwerfen, stelle ein inakzeptables Verhalten zwischen Verbündeten und Partnern dar. Die Konsequenzen berührten den Kern der Allianzen und Partnerschaften Frankreichs sowie die Bedeutung des Indopazifiks für Europa. Die US-Regierung kündigte an, man werde sich um eine Beilegung der Differenzen bemühen.
Frankreich verliert 56-Milliarden-Euro-Vereinbarung
Australien hatte am Donnerstag bekanntgemacht, sich im Rahmen einer neuen Sicherheitsallianz mit den USA und Großbritannien U-Boote mit Atomantrieb beschaffen zu wollen. Frankreich hatte darauf bereits sehr verärgert reagiert und von zerstörtem Vertrauen mit Australien gesprochen. Australiens Entscheidung, statt konventioneller U-Boote mit französischer Hilfe nun nuklearbetriebene U-Boote mit amerikanischer und britischer Unterstützung zu bauen, bedeutet für Frankreich den Verlust einer 56-Milliarden-Euro-Vereinbarung.