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Der Messer-Killer von Würzburg
jagte gezielt Frauen

Abdirahman J. (24) stach neun Frauen nieder. Mutige Zeugen verhinderten eine noch größere Zahl von Opfern

Killer Abdirahman J. (24) richtete in der Innenstadt von Würzburg ein Blutbad an, attackierte gezielt Frauen

Artikel von: Carina Hunting, Karl Keim, Frank Schneider, Jörg Völkerling, Hartmut Wagner, Janine Wolbrett und Tanja Winterstein veröffentlicht am 27.06.2021 – 10:58 Uhr

Sein Blutbad dauerte nur Minuten! Doch in diesen Minuten hat Abdirahman J. (24) in Würzburg (Bayern) drei Frauen (24, 49, 82) mit einem Messer getötet und sechs weitere verletzt – zwei schweben noch in Lebensgefahr. Der Angreifer hat gezielt Jagd auf Frauen gemacht!

DAS PROTOKOLL DER WAHNSINNSTAT:

Freitag, 17 Uhr: Abdirahman J. geht in der Innenstadt in die Woolworth-Filiale in der Kaiserstraße. In der Haushaltswaren-Abteilung wendet er sich sofort an eine ­Verkäuferin (49): „Wo sind die ­Messer?“

Nach Messer-Massaker Was steckt hinter der Bluttat von Würzburg?

04:57

Als die Angestellte auf die Auslage deutet und ihn berät, greift sich der Somalier das Messer mit der längsten Klinge (13 Zentimeter) – und sticht damit immer wieder auf die Verkäuferin ein! Die Frau stirbt im Kaufhaus.

Dann tötet Abdirahman J. eine Rentnerin (82) und attackiert eine Kundin (24). Nach BILD am SONNTAG-Informationen beschützt die 24-Jährige noch ihre Tochter vor der Attacke des Angreifers!

Der Barbarossaplatz in Würzburg. Hier geschah die Wahnsinns-TatFoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Gezielte Stiche in Hals und Nacken

Sie stürzt danach blutüberströmt auf die Straße, auch sie überlebt nicht. Zeugen sagen später, dass er bei der Attacke im Kaufhaus den dschihadistischen Kampfruf „Allahu akbar“ (Gott ist groß) gerufen hat. Er soll seine Opfer gezielt in Hals und Nacken gestochen haben.

Polizisten sicherten auf der Straße Spuren der BluttatFoto: Fredrik von Erichsen

17.04 Uhr: Die ersten Notrufe gehen bei der Polizei ein.

Der Messer-Killer ist inzwischen auf die Straße gerannt. An der Sparkasse auf der gegenüberliegenden Straßenseite trifft er auf Ingrid L. (73), die gerade Geld in der Filiale abgeholt hat. Ihr Sohn Thomas W. (56) zu BILD am SONNTAG: „Meine Mutter ging gerade zur gegenüberliegenden Tram-Haltestelle, da spürte sie Stiche im Rücken- und Halsbereich. Der Täter hat etwa 13-mal auf sie eingestochen und ihre Hauptschlagader um 2 Millimeter verfehlt. Sonst wäre meine Mutter jetzt tot.“

„Die richtigen Fragen“ live bei BILD am Sonntag um 21.45 Uhr

Das Messer-Massaker von Würzburg: Wie viel „Dschihad“ steckt hinter dieser Tat?

BILD stellt „Die richtigen Fragen“ nach dem Blutbad von Würzburg: War es Terror? Wäre die Tat zu verhindern gewesen? Um 21.45 Uhr diskutiert BILD-Moderator Kai Weise u.a. mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), Bayerns Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Terror-Experte Peter Neumann, Chia Rabiei, einem der „Helden von Würzburg“ und Dr. Christian Markus, der am Freitagabend als Notarzt vor Ort geholfen hat.

Ein Passant kümmert sich um die schwer verletzte Rentnerin. Thomas W. weiter: „Er hob ihren Kopf auf seinen Schoß, als sie blutend dalag. Der Mann tröstete sie, bis Hilfe kam. Sie ist ihm so dankbar.“

In diesem Woolworth-Kaufhaus tötete der Killer drei Frauen. Später wurden am Eingang Blumen abgelegtFoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Abdirahman J. mit einem Messer in der Hand. Passanten verfolgen ihn Foto: BILD

 

17.06 Uhr: Die ersten Polizeistreifen treffen am Barbarossaplatz ein. Zu diesem Zeitpunkt hat J. noch weitere Passantinnen angegriffen. Doch nun wird er von einer ­Gruppe mutiger Männer an der Kreuzung Oberthür-/Kolpingstraße (170 Meter vom Woolworth entfernt) gestellt. Sie greifen den Killer mit Stühlen, einem Besenstiel, abge­brochenen Ästen und Einkaufs­taschen an.

ISIS-Attentat in Würzburg? BILD-Experte analysiert Terror-Hinweise zum Massaker

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (64, CSU) sagt einen Tag später über diesen Moment: „Aufgrund der Mitbürger, die den Täter schon in die Enge getrieben hatten, wurden Polizisten aufmerksam.“

m 17.07 Uhr wird der Killer überwältigt

Hermann weiter: „Der Täter hielt ein Messer in der Hand, bewegte sich in Richtung der Polizisten. Durch einen gezielten Schuss in den Oberschenkel konnte er gestoppt werden.“ Der Schuss fällt um 17.07 Uhr.

Abdirahman J. wird von einem Polizisten überwältigt, seine Hände auf dem Rücken gefesselt. Nach seiner Festnahme sagt der Somalier : „Allahu akbar. Ich habe meinen persönlichen Dschihad verwirklicht.“ Er kommt mit einem Durchschuss ins Krankenhaus.

17.21 Uhr: Die erste Gefahrenmeldung der Polizei geht über Twitter raus: „Aktuell größerer Polizeieinsatz in Würzburg. Teile um den Barbarossaplatz sind gesperrt. Bitte diesen Bereich meiden.“

Inzwischen sind acht Notärzte eingetroffen, kümmern sich um die Verletzten und bringen sie in die umliegenden Krankenhäuser. 300 Polizisten sind im Einsatz. In einer Gaststätte am Barbarossaplatz wird eine Betreuungsstelle für die Angehörigen der Opfer eingerichtet. Die ersten Zeugen werden dort vernommen.

21.30 Uhr: Ein Unterstützungskommando aus Dachau stürmt in das Obdachlosenheim, in dem Abdirahman J. in einem Zimmer im dritten Stock gewohnt hat.

Die Beamten stellen in seinem Raum einen Gebetsteppich und ISIS-Propagandamaterial sicher. Armin Kühnert, Chef der Kripo: „Wir haben Hinweise auf Schriftmaterial mit Hassbotschaften, das haben wir sichergestellt. Es ist noch nicht ausgewertet.“

Am Samstag erlässt ein Ermittlungsrichter wegen Mord in drei Fällen sowie versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung in sechs Fällen und vorsätzlicher Körperverletzung in einem weiteren Fall Haftbefehl.