Viel Zu weiß: Kritik an SPD-Führung in Hamburg
MESOPOTAMIA NEWS „POSITIVER RASSISMUS“ : QUOTIEREN STATT WÄHLEN! – IN DER RICHTIGEN REIHENFOLGE : BLACK – ISLAMISCH – TÜRKISCH – COLOR usw. / WEISSE RAUS !
19 Juni 2020 – HAMBURG. Die Hamburger SPD-Spitze ist in die Kritik geraten, weil sie Mitglieder mit Einwanderungshintergrund bei der Vergabe von Posten nicht berücksichtigt haben soll. Sowohl in dem jüngst gewählten geschäftsführenden Fraktionsvorstand als auch im Präsidium der Hamburger SPD gebe es keine Politiker mit ausländischen Wurzeln.
„Dies scheint zu einer so bunten, weltoffenen und vor allem vielfältigen Stadt wie Hamburg nicht zu passen. Es fehlt die Repräsentation der Bevölkerung“, zitiert die HamburgerMorgenpost (MoPo) einen Sprecher der Türkischen Gemeinde Hamburg. Die SPD müsse bei der Vergabe weiterer Posten auf mehr Vielfalt achten.
Auch innerhalb der Partei wuchs in den vergangenen Tagen die Kritik. Laut MoPowürden einige Mitglieder und Funktionäre mit Einwanderungshintergrund die Postenvergabe als „Veranstaltung der Weißen“ und als „Heuchelei“ bezeichnen. Der Vize-Chef der Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD Hamburg, Coskun Costur, sprach im türkischsprachigen Nachrichtenportal Elbe Express von strukturellem Rassismus.
„White Privilege“-Vowurf gegen eigene Partei
Der Geschäftsführende Fraktionsvorstand wird aufgrund von Vorschlägen aus den Kreisverbänden zusammengesetzt. Dem Blatt zufolge sei aber mindestens in einem Fall ein heftiger Streit in einem Kreisverband ausgebrochen, weil ein ausländischstämmiger Politiker nicht berücksichtigt worden sein soll.
Zuvor hatte bereits der Bürgerschaftsabgeordnete Iftikhar Malik auf die aus seiner Sicht fehlende Repräsentation von anderen Ethnien in den SPD-Gremien hingewiesen.