ZUR LAGE IN GRIECHENLAND : = „SOZIALER HOLOCAUST“ ! / GOLDENE WORTE DES VORSITZENDEN ALEXIS TSIPRAS – VON & MIT IHM

  • Nach dem Goldenen Schuss – die Goldene Morgenröte ? –

Syriza Politikerin Nancy Pantazi : „Kampf dem Merkelismus – Dank ihrer herrscht nun in der Ukraine der Faschismus!“

Während noch der historische Materialist Alexis T. sich mit einem fatalen Holocaust Vergleich ins triumphale Unrecht von einem Ausmaß setzt, der auch seine sämtlichen untergeordneten Sentenzen ins Blamable degradiert – erkennen deutschlinke theoretische Köpfe in alledem die endlich ersehnte „Revolte“ (Interventionistische Linke – IL). In einem Text großer Erwartung, bei dem jeder zweite Satz mit den kategorialen Begriffen „Revolte“ und „Rebellion“ endet, – womit ein parlamentarisches griechisches Wahlereignis an diesem Wochenende dekoriert ist, – wird ein folgendes Ergebnis prognostiziert, das zur endlichen sozialen Revolution Europas als sinekure für alle führen soll: Syriza/Tsipras verfügten über die diesbezüglich einzig erfolgversprechenden Rezepte.

Obwohl die Episode Tsipras in kürzester Zeit dort enden wird, wo die Interventionistische Linke heute bereits schon lange ist: im Nichts ! – lohnt ein Blick auf den gesammelten nonsense krudester und obendrein oft einander fundamental widersprechender ökonomisch-sozialer Aspirationen der Syriza Partei. Nicht weil diese und deren Partei irgend bedeutsam wären, sondern weil der nachfolgende Schaden durch eventuelle Nachahmer entschlossen auf ein europäisches Weimar hinaus will:

Syriza im Wahlkampf – Eurobluff, Waterboarding und Merkel-Kritik

Im griechischen Wahlkampf liefern sich Politiker aus dem Linksbündnis einen Wettstreit um die drastischsten Vergleiche und absurdesten Forderungen. Dabei wird deutlich, dass es sich bei Syriza um keine einheitliche Partei handelt. 23.01.2015, von TOBIAS PILLER, ROM (Links für die Zitate unten):

  • Nach den Worten von Tsipras werde künftig Griechenland die Trommel schlagen, nach der die Märkte zu tanzen hätten, nicht umgekehrt.
  • Hinter den Kulissen werde schon zwischen der deutschen Regierung und Syriza verhandelt – um damit die Ängste von Wählern vor wirtschaftlichem Chaos zu dämpfen.
  • Eine Syriza-Kandidatin namens Rachil Makri hat vor wenigen Tagen vorgeschlagen, einfach der griechischen Zentralbank zu befehlen, 100 Milliarden Euro zu drucken, um damit Staatsschulden abzuzahlen.
  • Eine andere Kandidatin, Nadia Valavani, kündigte für den Fall eines Wahlsieges während der Schuldengespräche eine „technische Verlängerung des Griechenland-Programms“ an.
  • Dagegen kündigte für den Parteivorstand der Wirtschaftspolitiker Giannis Dragasakis an, dass es keine solche Verlängerung geben werde und die Verhandlungen über die griechischen Schulden bis Juli abgeschlossen sein sollten – bevor das Land in ernsthafte Liquiditätsschwierigkeiten kommen könnte. Nicht nur Griechenland, sondern allen europäischen Ländern sollten Schulden erlassen werden, die über 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts hinausreichten.
  • In Deutschland wiederum präsentiert sich als Wirtschaftssprecher von Syriza der Athener Professor John Milios, der im Namen von Syriza eine andere Methode für den Umgang mit den Schulden vorschlägt: Die Europäische Zentralbank solle alle Schulden kaufen, die über 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts hinausreichten. Die Zahlung von Zinsen solle auf das Ende der Laufzeit des Kredits verschoben werden, nach 40 oder 60 Jahren, wenn Inflation und Wachstum das Gewicht der alten Staatsschulden verringert hätten.
  • Die Perspektive eines Ausscheidens oder eines Ausschlusses Griechenlands aus dem Euro bezeichnet der aggressiv gegen Brüssel und Deutschland auftretende Syriza-Kandidat und Wirtschaftsprofessor Yanis Varoufakis als reinen Bluff aus Brüssel. „Das ist reine Angstmache und zynisch“, sagte Varoufakis, der als einer der Ersten den Begriff des „Waterboarding“ einführte.
  • Die Rhetorik des Wahlkampfes stellt bisher im Ausland diejenigen Mitglieder von Syriza in den Schatten, die sich bisher orthodox-kommunistisch gaben und auf dem Parteikongress das Anrecht auf 30 Prozent der Stimmen hatten. Der Führer dieses Parteiflügels, Panagiotis Lafazanis, verlangte bis vor kurzem geradewegs den Austritt Griechenlands aus der Währungsunion. Zudem sagt er, alle Abkommen für die Sanierung des Landes seien „durch Wahlen delegitimiert“ und damit ungültig.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/linksbuendnis-syriza-schlaegt-im-wahlkampf-harsche-toene-an-13383451.html