Yale Universität: Zornausbrüche wegen Hirsi Ali Einladung (USA)
MESOP : „MIT DEM ISLAM HAT DAS ALLES NICHTS ZU TUN – DER ISLAM IST GUT!“
Rich Lisardo, Präsident des William F. Buckley jr. Programms hatte Hirsi Ali zu einem Gastvortrag am 15. September eingeladen. Nachdem sich die Neuigkeit herumgesprochen hatte, wurde er von einer Repräsentantin der muslimischen Studentenvereinigung kontaktiert. Diese verlangte, dass das Buckley Programm Hirsi Ali wieder auslädt. Wie die amerikanische Zeitschrift The Spectator berichtet, dass Lisardo dieses Ansinnen rundweg ablehnte.
Dann schlug die Repräsentantin vor, dass man Hirsi Ali verbiete über den Islam zu sprechen, oder einen zusätzlichen Redner einladen möge. Einige amerikanische Organisationen hätten sich kritisch geäußert zur Einladung Hirsi Alis und die Reaktion der Brandeis Universität gelobt [die Hirsi Ali einen Preis aberkannte, als muslimische Vertreter protestierten]. Es gab einen offenen Brief gegen die Einladung, die von der muslimischen Studentenvereinigung und dreißig anderen Organisationen unterzeichnet wurden. Allerdings entschied sich der Präsident Lisardo dazu Hirsi Ali reden zu lassen, weil es hier um das Recht der freien Meinungsäußerung gehe. Ihre Werke stellten keine Beleidigungen und Hassrede dar. Das Argument werde nur dazu benutzt, um Meinungsgegner zum Schweigen zu bringen. http://spectator.org/articles/60427/we-invited-ayaan-hirsi-ali-yale%E2%80%94and-outrage-ensued