THEO VAN GOGH WARNZEICHEN: THE PARTY IS NOT OVER NOW ! – Die UBS wird zur XXL-Bank und verschärft das Klumpenrisiko für die Schweiz

Die UBS wird zur XXL-Bank – aus der Wirtschaft kommt Kritik am Klumpenrisiko für die Schweiz

NEUE ZÜRCHER ZEITUNG  – 21-3-23 – Das ist passiert: Das Zusammengehen von UBS und CS ist für die Schweizer Wirtschaft eine Zäsur, die grosse und kleine Sorgen auslöst. Die Schweiz wird nun nur noch eine Grossbank haben. Der bisherige Wettbewerb war ein beträchtlicher Vorteil für die Schweizer Exportindustrie. Nun befürchtet die Firmenwelt eine Verschlechterung der Konditionen. Und aus der Wirtschaft kommt grundsätzliche Kritik an der neuen Riesenbank, durch die sich das Klumpenrisiko weiter verschärft. Zum Bericht

 

Darum ist es wichtig: Die Ausnahme ist keine wirkliche Ausnahme mehr, sondern wird langsam zur Regel: Der Schweizer Bundesrat hat im Fall der Credit Suisse und ihrer Übernahme durch die UBS einmal mehr zu Notrecht gegriffen. Er verabschiedete am letzten Donnerstag eine Verordnung zur Liquiditätssicherung, die er am Sonntag bereits wieder abänderte und die sich auf die in der Verfassung vorgesehenen Notrechtsbestimmungen stützt. Man habe notrechtlich handeln müssen, um die Stabilität der Schweizer Volkswirtschaft und des Finanzsystems zu sichern, argumentierte die Landesregierung. Zum Bericht
So reagieren die Aktionäre: Bei der grössten europäischen Bankfusion aller Zeiten haben die Eigentümer nichts zu sagen: Weder die UBS- noch die CS-Aktionäre wurden gefragt, als die Verwaltungsräte der beiden Banken am Wochenende unter Anleitung von Bund und Nationalbank ihren Zusammenschluss aushandelten. Die meisten CS-Aktionäre dürften allerdings wohl eingesehen haben, dass es kaum eine Alternative gegeben hätte. Denn wäre der Kauf zu Beginn der Woche gescheitert, würde die Bank wohl vom Bund übernommen oder doch noch abgewickelt worden, und die Eigentümer gingen leer aus. Zum Bericht
Das sind die Folgen für die Mitarbeiter: Allein in der Schweiz beschäftigt die Credit Suisse rund 17 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach der Übernahme durch die UBS stehen viele dieser Stellen auf dem Prüfstand. Welche Bereiche sind besonders gefährdet? Und was bedeutet das für die Job-Situation auf dem Schweizer Finanzplatz? Zu den wichtigsten Antworten

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