THEO VAN GOGH SITTENBILD – JULIANS REVANCHE AN DEM BIGOTTEN DÖPFNER! 1. AKT – ERÖFFNUNG & FORTSETZUNG FOLGT

Springer-Skandal : Wir sind noch wach, das ist doch gar keine Frage

Ex-„Bild“-Chef Julian Reichelt hat mit Springer offenbar noch lange nicht fertig.  – In der nicht enden wollenden Springer-Story geht der ehemalige „Bild“-Chef Julian Reichelt in die Offensive – bevor alle Welt über Benjamin von Stuckrad-Barres Roman spricht.

In dem seit mehr als zwei Jahren andauernden Sittenstück, das an der Spitze des Springer-Konzerns spielt, geht es jetzt wieder einmal ans Eingemachte. Womöglich bricht eine Woche der Entscheidung an.

Die „Zeit“ hat am vergangenen Donnerstag ausführlich aus privaten Nachrichten zitiert, die der Springer-Chef Mathias Döpfner vornehmlich mit dem früheren „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt ausgetauscht hat. Am Mittwoch erscheint der Roman „Noch wach?“ des Publizisten Benjamin von Stuckrad-Barre, von dem manche erwarten, er sei der Schlüssel zur Springer-Story. Bevor die Exegese beginnt, verlegt sich der Rechtsanwalt des früheren „Bild“-Chefredakteurs Reichelt nun auf eine präventive Volte.

„Höflich“ bittet der Anwalt Ben M. Irle angesichts des zu erwartenden Berichterstattungsinteresses darum, man möge über seinen Mandanten und den diesem nachgesagten „Machtmissbrauch“ nicht schreiben, ohne die „Tatsachen“ zu würdigen. Welche „Tatsachen“ sind das? Der Darstellung von Irle zufolge sind die Vorwürfe der Haupt­belastungszeugin, einer früheren „Bild“-Mitarbeiterin, gegen Reichelt unzutreffend. Das würde heißen: In der Reichelt-Story lagen und liegen die meisten falsch. Inklusive Stuckrad-Barre selbstverständlich, dessen Roman noch niemand kennt.

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