THEO VAN GOGH PERSPEKTIVEN UKRAINE-PROFIT: „UND WER ZAHLT ALLES?“
Heute 16:24 Uhr FAZ LIVEBLOG Patrick Schlereth 14-3-23
Die aktuelle Hilfe für die Ukraine soll sich für die Slowakei und die Tschechische Republik später wirtschaftlich lohnen. Das forderte der slowakische Parlamentspräsident Boris Kollar am Dienstag nach einem Treffen mit dem neuen tschechischen Präsidenten Petr Pavel, wie die Nachrichtenagenturen CTK und TASR berichteten. „So wie wir jetzt der Ukraine helfen, werden wir darauf bestehen, und auch von unseren Partnern in der Ukraine verlangen, dass die Slowakei und ebenso Tschechien in den Wiederaufbau nach dem Krieg eingebunden werden“, sagte Kollar demnach vor Journalisten in Bratislava.
„Eine korrekte und edle Hilfe für die Ukraine ist der erste Schritt. Der zweite ist der Wiederaufbau und dabei werden wir darauf beharren, dass wir mit am Tisch sitzen, damit unsere Firmen und unsere Wirtschaft mitverdienen, als Ausgleich für die Hilfe“, ergänzte er. Als Parlamentspräsident bekleidet Kollar die zweithöchste politische Funktion in der Slowakei nach Staatspräsidentin Zuzana Caputova.
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