MESOPOTAMIA NEWS : THE LAST GRAND ILLUSION – MATERNALISMUS

„Neue Gesichter des Protests: Jung, weiblich, wütend – Vorbilder der Menschlichkeit

Ob Carola Rackete, Greta Thunberg oder Megan Rapinoe: Junge Frauen begehren auf – und werden gehört, bewundert und verehrt. Warum ist das so? Beobachtungen bei einer Aktion in Köln – wo natürlich Mädchen den Ton angeben. KIELER NACHRICHTEN 16 Juli 2019“

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Zu dieser, im obigen Artikel dargestellten Tendenz passen diese angeblich selbstbewussten und emanzipierten jungen Frauen mit Kopftuch. Die Speerspitze der Reaktion scheint heute jung und weiblich zu sein. Sie hält sich allerdings selbst für feministisch und progressiv und wird auch dafür gehalten.

Gesellschaftlich verkörpern sie, mit Agnoli gesprochen, das Interesse der langfristigen Akkumulation des Kapitals im Gegensatz zur kurzfristigen, auf unmittelbaren Profit gerichteten. Bis 1945 war das das Geschäft der Deutschen und der extremen Rechten.

Warum es heute, im postmodernen Kapitalismus zunehmend von jungen linken Frauen ergriffen wird, bleibt zu ergründen, erschließt sich mir jedenfalls nicht ohne weiteres. Hängt wohl mit der Funktion der Reproduktion zusammen. Diese wurde Frauen über Jahrhunderte hinweg durch die patriarchale u7u5ub7 7667 7uGesellschaft zugeschoben. Diese jungen Mädchen eignen sich jetzt diese traditionelle Rolle selbstbestimmt an. Das ist ein nur scheinbar kritischer, anti-feministischer backlash von links, der sich jedoch als sein eigenes Gegenteil, als links, progressiv und feministisch wahrnimmt. Diese Problematik zu durchdringen, wäre das ideale Arbeitsfeld eines, allerdings meines Wissens derzeit nicht existenten, materialistischen Feminismus. Das, was sich so nennt, mischt, zu meiner enormen Enttäuschung, bei dieser Regression mit. Man versucht sie marxistisch und materialistisch aufzunehmen, anstatt sie zu demontieren.

Courtesy Martin Dornis

https://www.kn-online.de/Nachrichten/Politik/Jung-weiblich-wuetend?fbclid=IwAR2_Gl_Vm-OGT5t_8Wir5t6vHcmlcko_93RfwH63DltJsv77Ru_mnmEW6M0