MESOP MIDEAST WATCH ISRAEL: KOLONISIEREN IM NEGEV DER BEDUINEN ! – Planungskomitee gibt grünes Licht für neue ultraorthodoxe Stadt im Negev

Das Gremium lehnt den ursprünglichen Plan für eine gemischte religiös-säkulare Stadt ab, die sich hauptsächlich an IDF-Mitarbeiter und ihre Familien richtet, und sagt, dass sie unfair mit Beersheba, anderen Negev-Städten konkurrieren würde – Von SUE SURKES 22. März 2023, 1:57 Uhr  THE TIMES OF ISRAEL –

Ein Planungskomitee hat am Dienstag grünes Licht für die Gründung einer neuen Stadt in der Negev-Wüste im Süden Israels gegeben, unter der Bedingung, dass sie für eine ultraorthodoxe Bevölkerung vorgesehen ist.

Wenn es den gesamten Planungsprozess erfolgreich durchläuft, wird die Stadt – vorübergehend Tila genannt – etwa 12 Kilometer (7,5 Meilen) nördlich der Hauptstadt des Negev, Beersheba, in der Nähe der Stadt Lehavim, östlich der Route 40 liegen.

Es wird 15.000 Wohneinheiten sowie öffentliche Gebäude sowie Gewerbe- und Beschäftigungseinrichtungen umfassen.Die Gesellschaft für den Schutz der Natur in Israel bekämpft den Plan und stellt die Behauptung der Planer in Frage, dass das Gebiet “nicht ökologisch sensibel” sei, und sagt, dass es aus planerischer, wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Sicht an Logik mangelt.

Sie forderte die Regierung am Dienstag auf, Beerscheba und andere Städte zu stärken, von denen viele sozioökonomisch benachteiligte Bevölkerungsgruppen beherbergen.

Die Entscheidung, eine gemischte religiös-säkulare Stadt für etwa 50.000 Einwohner zu errichten, wurde im Oktober von der vorherigen Regierung getroffen, vor allem angesichts der Notwendigkeit, Wohnraum für Militärpersonal bereitzustellen, da IDF-Stützpunkte in den Süden des Landes verlegt werden.

Dies wurde vom Vorsitzenden des Regionalrats von Bnei Shimon, der Stadt Beersheba, dem Bezirksplanungskomitee und sogar Vertretern des Finanzministeriums abgelehnt, da es Beerscheba und anderen Städten, die versuchen, Menschen mit hohem sozioökonomischen Status anzuziehen, einen unfairen Wettbewerb bieten würde.

 

In seiner Entscheidung stellte der Nationale Ausschuss für Planungsgrundsätze fest, dass er es im Allgemeinen vorzieht, bestehende Bevölkerungszentren zu stärken und zu erweitern, um die Entwicklung zu konzentrieren, begrenzte Landressourcen sinnvoll zu nutzen und Freiflächen so weit wie möglich zu erhalten.

Dies war im Fall von Tila besonders relevant, da in bestehenden Stadtgebieten bereits neue Wohneinheiten gebaut oder geplant wurden.

Das Komitee lehnte zwar die Idee einer neuen gemischten religiös-säkularen Stadt ab, stimmte aber mit dem Bezirksplanungsausschuss überein, dass Wohnraum für ultraorthodoxe Familien in der Region benötigt wurde.

Nach einer Ja-Stimme von 8 zu 4 wird sie dem nationalen Planungskomitee empfehlen, Tila für diese Bevölkerung zu bauen.