MESOP CULTURE : FREIER WELTHANDEL IM NIRGENDWO / ANTE TRUMP

„ZEITENWENDE!“ – Seit Donald Trump regiert, ist Protektionismus kein Schimpfwort mehr. Der Freihandel wird durch bilaterale Deals ersetzt. Die globale Weltordnung könnte bald auf den Hund kommen“.  – FAZ/FAS Wirtschaft, 19 März 2017

….. Die allgemein bekannte wunderbare globale Weltordnung „kommt auf den Hund?“  – Meint jedenfalls die alarmistische Warnung des geballten Textkaders der Wirtschafts-FAZ: Rainer Hank, Ralph Bollmann, Georg Meck, Von Petersdorff, Jenni Thier et.al.

Diese Kundigen erinnern zum Auftakt an jene „wunderbare Idee“ der „smartesten“ Intellektuellen der westlich Welt, namentlich Raymond Aron, Lewis Mumford, Friedrich A. von Hayek bis H.G. Wells, welche die „Vision eines globalen Kapitalismus“ favorisierten – „Je mehr freier Welthandel, umso mehr Wohlstand“. Für alle, versteht sich.

Jedenfalls sofern sie nennenswert daran beteiligt sind.

Zwei Spalten weiter in dieser ganzseitigen Argumentation, stellen die Herren + die eine Dame nüchtern fest, daß dieser allgemeine und angeblich freie Handel maßgeblich von nur ca. 30 Staaten/Ländern bestritten wird, sich weiter zentralisieren und monopolisieren wird, nicht ohne die ökonomisch-produktive Globalitätsherrschaft  demnächst ganz für sich zu beanspruchen.

Diese story – die auch von der politischen Linken von Negristen bis Antideutschen entschieden bejaht wird -, gibt den Grund dafür, warum ausschließlich und wie hermetisiert nur noch vom Antirassismus zu reden sei, weil die Scheingleichheit, die damit projiziert wird, davon ablenken soll, daß die ganze Weltordnung schief liegt, solange Gleichheit darin bestehen soll, daß es „Reichen wie Armen gleichermaßen verboten ist , unter Brückenbögen zu schlafen“. (Anatole France)

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